Zusammenfassung Foto-Challenge Mai: „Streetart“ – Teil 1

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„Ist das Kunst oder kann das weg?“

In Museen für moderne Kunst gehört diese Frage zum Standardrepertoire. Doch immer öfter kann sie auch im alltäglichen Leben gestellt werden: an leerstehenden Gebäuden und Häuserfassaden, auf Straßen und Gehwegen, an Strommästen und Verkehrsschildern. Besonders in Großstädten ist Streetart zum Phänomen geworden.
 
Jedoch gehen die Meinungen weit auseinander.

Streetart mag man oder mag man nicht.
 
Viele von euch haben sofort abgeblockt. „Mit Streetart kann ich so gar nichts anfangen“ oder „so was fotografieren wir nicht“ war eine Reaktion.
Andere waren begeistert von dem Motto. Mit der Kamera durch die Straßen zu ziehen und neue Streetart zu entdecken, macht scheinbar nicht nur uns Spaß.
 
Im Laufe des Monats sind so unglaublich tolle und ganz unterschiedliche Motive aus vielen Teilen der Welt bei uns eingetrudelt.
 
Dafür ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer!
 
Dabei sind viele kleine Meisterwerke, die nicht nur das graue Straßenbild (oder sogar die Natur) bereichern, sondern auch zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen.
 
Auch diesmal werden wir euch all die tollen Fotos in zwei Beiträgen präsentieren.
Hier findet ihr den ersten Teil, Teil zwei folgt in den nächsten Tagen.
 
Und nun lasst euch von den „Kunstwerken“ begeistern:
 
Den Anfang macht Sabine von Ferngeweht. Obwohl Streetart ja so gar nicht ihres ist, findet sie hin und wieder doch ganz nette Motive.
Das erste Bild hat Sabine in Warschau entdeckt. Warschau ist, außerhalb der Altstadt, wahrlich keine schöne Stadt. Irgendein Streetart-Künstler hat versucht, eine besonders hässliche Ecke etwas aufzuwerten.

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Das zweite Motiv stammt aus Bolivien – ein Land, in dem es junge Leute schwer haben, weil die Armut und die Arbeitslosigkeit hoch sind. Da will man sich schon mal in eine bessere Welt wegträumen.

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Wolfgang und Jessica vom Reiseblitz gefiel das Motto sehr.
Ihr  Beitrag kommt diesmal aus Lissabon. Das alte maurische Stadtviertel Alfama hat viele kleine, verwinkelte Gässchen. An allen Ecken findet man dort tolle Streetartkunstwerke. Das Bild nimmt Bezug auf die lokale Tradition der Fado-Musik und hat den beiden deswegen besonders gut gefallen.

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Für Thomas und Ines ist Reisen der Gin des Lebens. Leider haben sie unsere  Challenge erst im Mai so richtig entdeckt, dabei hätten sie auch für Winter, Blau und Von Oben noch Bilder gehabt. Umso mehr freuen wir uns, dass sie diesmal dabei sind und über ihre Streetartfotos.
Das erste Bild stammt vom Teufelsberg, dem Lost Place in Berlin.

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Das zweite Foto zeigt Streetart einmal anders: der Yoko-Ono-Wish-Tree in Kopenhagen. Mit den Wunschbäumen will die japanisch-amerikanische Künstlerin und Beatles-Witwe Yoko Ono rund um den Globus ein Zeichen für den Frieden setzen.

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Bei Annik, der Misses Backpack, trifft man mit Streetart immer ins Schwarze. Deshalb fiel ihr die Auswahl alles andere als leicht. Letztendlich hat sie sich für diese beiden Aufnahmen entschieden.
Oscar hat Annik im März 2016 auf der Insel Penang in Malaysia entdeckt.

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Das zweite Bild zeigt Anniks „all time favorites“. Auch Bruce Lee hat sie auf der Insel Penang entdeckt.

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Renate von Raus ins Leben war im Schanzenviertel in Hamburg unterwegs und hat dort einige Streetartbilder fotografiert. Es war schwierig für sie das schönste auszusuchen.
Sie hat sich für dieses Motiv entschieden. „Believe in Your Dream“ sagt das kleine grüne Männchen und verteidigt sich mit der Wasserpistole, aus der so schöne blaue Luftblasen kommen. Dem Motto kann sich Renate nur anschließen.

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Das nächste Foto hat Jenny von der Weltwunderer-Familie „vor ihrer Haustür“ aufgenommen. Der große Fisch hinter dem Weltwunderbaby ist ein Hecht und diesen findet man im Hechtviertel in Dresden an diversen Wänden.

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Jennys zweites Bild zeigt den Weltwundersohn in der kleinen Stadt Takayama in Japan. Hier hat die reiselustige Familie eine Mitmach-Streetart-Wand entdeckt, wo man sich mittels Edding künstlerisch verewigen konnte (typisch Japan eben – alles ganz ordentlich).

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Katja vom WellSpa-Portal zeigt uns Streetart aus Bella Italia.
Unterwegs durch Padua zauberte ihr dieses Bild an einer Bauwand ein Lächeln ins Gesicht.

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Das Lieblingsbild zum Thema Streetart von Liane, der ReiseEule, kommt aus Estland. Sie hat es in Tallinn auf dem Weg zum Domberg aufgenommen. Und obwohl es nicht bunt oder großflächig ist, findet Liane es einen netten, dezenten Hinweis für die vielen Touristen, die sich dort gerne über die Brüstung legen.

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Riaontour, die Reisefanatikerin, ist im Mai quasi über unsere Foto-Challenge gestolpert und hat sich gleich mit einem Streetartfoto beteiligt.
Ihr Bild ist vor 2 Jahren bei einem kurzen Aufenthalt in Lissabon entstanden. In der Stadt findet man an jeder Ecke Streetart. Das Motiv, welches auf dem Foto zu sehen ist, ist Rias Favorit. Warum? Das weiß sie auch nicht genau. Vielleicht sind es die Farben pink und türkis. Vielleicht sind es die Herzen, die so etwas Positives ausstrahlen (sooooo viel Liebe). Oder die Bedeutung dahinter (zumindest Rias Annahme): wenn man spricht, soll man mit dem Herzen sprechen!

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Vom anderen Ende der Welt, nämlich aus Sydney, erreichte uns dieses Foto. Dabei ist es gar nicht in Australien entstanden, sondern in Malaysia. Sandra und Chris von See you on the flipside sind seit Dezember 2016 auf Weltreise. In Georgetown in Malaysia haben sie das Motiv entdeckt, dass zu einem ihrer Lieblings-Streetartbilder gehört.

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Marlene, der Couchabenteurer, beteiligt sich mit einem Bild aus Malta an unserer Challenge.
Gollum hat sie an einem alten, verrotteten Hotelbunker gefunden und fand es bezeichnend, dass sein „Schatz“ eine Euro-Münze ist.
Marlenes Credo aus dem Bild: Man hat hier schnell Geld gemacht, aber zurück geblieben ist eine Ruine.

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Jörg vom Backpacker Blog kennt sich mit Streetart besonders gut aus. Schließlich hat er früher selbst gesprayt.
Auf seinem Blog dreht sich (fast) alles um Südamerika, dort hat er 5 Jahre gelebt. Und in Südamerika hat er auch diese beiden Motive entdeckt.
Die zwei Tango Musiker fand Jörg in Buenos Aires.

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Der Baum mit den Häusern zeigt eine typische Farvela bzw. Armenviertel aus Rio. Stein an Stein wächst sie den Himmel. In Rio bauen Künstler oft Favelas in ihre Streetartbilder ein.

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Ingrid, alias SchädelMädel, bloggt über alles was sie liebt. Auch sie ist über unsere Challenge gestolpert und dachte sofort an ihr leicht depressives Bild, das aber hin und wieder ihren seelischen Zustand trifft. Gefunden hat Ingrid das Motiv am Ostertor in Bremen.

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Christina von TRIP TO THE PLANET hat dieses Foto während eines Spaziergangs in Berlin, ganz in der Nähe der East Side Gallery, aufgenommen.

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Gudrun, die Reisebloggerin aus Wien zeigt uns Streetart aus Florenz.
Schon am ersten Tag sind ihr in Florenz die witzigen Straßenschilder des Künstlers Clet aufgefallen.
Er macht aus Straßenschildern witzige Kunstwerke. Das findet zumindest Gudrun. Die florentinische Stadtregierung ist anderer Meinung und deckt den Künstler regelmäßig mit Strafzetteln ein.

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Sabine schreibt auf Klappspiegel über die Reisen und Unternehmungen der „family of four“. Einen besonderen Platz nehmen dabei Berichte aus dem „Land der großen Freiheit“ ein. Immerhin hat die Familie 4 Jahre in den USA gelebt.
Das wirre Streetart Graffiti mit Unmengen von Stromleitungen hat Sabine in Rapid City, South Dakota, USA gefunden. Der ganze Straßenzug war derart „verziert“. Teilweise waren wirklich coole Kunstwerke dabei und sie hätte am liebsten jedes einzelne fotografiert. Zunächst war es Sabine etwas mulmig in der Gasse, aber eigentlich gab es keinen Grund, denn die Graffitis waren einfach nur toll und die Gegend vertrauensvoll.

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Das zweite Foto stammt von einem Trip der Familie durch den Süd-Westen der USA und zeigt eine etwas andere Form der Streetart. Es sind die Alabama Hills in Kalifornien, die berühmt sind für ihre bizarren, orangefarbenen Granitfelsbögen. Am Eingang steht dieser riesige Fels, der als Miss Alabama bemalt wurde. Sabine hat bewusst ein Foto mit ihren Kindern ausgesucht, denn nur da sieht man, wie riesig der Steinbrocken ist. Die Kids hatten natürlich ihren Spaß auf diesem und vielen anderen Felsen herum zu klettern.
Streetart kann also auch inmitten der Natur gefunden werden.

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Kathrin und Kristin von Travelinspired sind gerade auf dem Weg in die Arktis, von Norwegen geht es per Schiff über Island nach Grönland.
Erst im März waren die beiden abenteuerlustigen Mädels auf einer Rundreise durch Florida. Dort sind auch ihre beiden Fotos entstanden.
Das erste Bild haben sie in Miami aufgenommen. Dort gibt es ein ganzes Streetart Viertel, wirklich toll!

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Das zweite Bild stammt von einem kleinen Manatee Observation Center in Fort Pierce. Diese knuffige Seekuh hat die beiden ein bisschen dafür entschädigt, dass sie an diesem Tag kein echtes Manatee gesehen haben.

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Und? Haben wir zuviel versprochen? Sind nicht unglaublich tolle Kunstwerke dabei?

Ihr wollt mehr sehen? Der zweite Teil folgt schon am Mittwoch.
Dann werden wir auch den Gewinner des Edelstahlbechers bekannt geben.

Und das Motto für Juni rufen wir am Wochenende aus. Heute gibt es einen ersten Hinweis – es passt zur Jahreszeit.
Neugierig? Dann schaut wieder rein!
 
 
Hier findet ihr alle Beiträge der Foto-Challenge 2017:

Foto-Challenge – In 12 Bildern durch 2017
Zusammenfassung Foto-Challenge Januar: „I ♥ Winter“
Einladung zur Foto-Challenge Februar: Muster und Strukturen
Zusammenfassung Foto-Challenge Februar: „Muster und Strukturen“
Einladung zur Foto-Challenge März: Blau
Zusammenfassung Foto-Challenge März: „Blau“ – Teil 1
Zusammenfassung Foto-Challenge März: „Blau“ – Teil 2
Einladung zur Foto-Challenge April: „Von oben“
Zusammenfassung Foto-Challenge April: „Von oben“ – Teil 1
Zusammenfassung Foto-Challenge April: „Von oben“ – Teil 2
Einladung zur Foto-Challenge Mai: „Streetart“
 
 

geschrieben von
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