Ratte, Hund und Schlange – Essen und Trinken in Vietnam

Wenn man über vietnamesische Küche spricht, denkt man meistens zuerst an Nudelsuppe und vielleicht noch an Frühlingsrollen. Dann jedoch ziemlich schnell an all die gruseligen Sachen, die man in Vietnam angeblich so isst und trinkt: Hundefleisch, Ratten, Insekten, Schlangenwein und ähnliches.

Tatsächlich gibt es in Vietnam kaum Tabus beim Essen. Die Tradition alles (Genießbare) zu verwerten und nichts verkommen zu lassen, führt zu großer Kreativität.
 
Aber keine Sorge: Die Gefahr, dass dir „aus Versehen“ Hundefleisch untergeschoben wird, besteht nicht. Hundefleisch ist wesentlich teurer als Huhn, Schwein und Rind und somit nicht als billiger Ersatz tauglich.

Auch Schlange und Ratte findest du nicht an jeder Straßenecke. Sie gelten besonders im Mekong-Delta als Delikatessen.
 
Tatsächlich zählt die vietnamesische Küche durch die Verwendung vieler frischer und fast fettfreier Zutaten zu den gesündesten der Welt.
Die Vietnamesen haben sich über Jahrhunderte von den kulturellen Einflüssen ihrer Nachbarn (China, Thailand, Kambodscha und Indien) inspirieren lassen und das Beste in ihre eigene Landesküche übernommen. Und auch die französischen Kolonialherren haben ihre Spuren hinterlassen.
Essen in Vietnam ist ein Fest für die Sinne!
Wer gern gut isst, kann in Vietnam die köstlichsten Speisen auf Stäbchen balancieren.
 
 
Vietnam war die letzte Station unserer 5-wöchigen Reise durch Südostasien. In (leider nur) 4 Tagen haben wir uns durch die Restaurants und Garküchen Saigons gefuttert und einige typisch vietnamesische Gerichte probiert.

Hier findest du unsere 9 kulinarischen Highlights der vietnamesischen Küche:
 

Phở (Nudelsuppe)

DAS Gericht in Vietnam! Phở und Vietnam gehören zusammen wie Frankreich und Crêpes, wie Italien und Pizza.
Phở ist das vietnamesische Nationalgericht.

Die heiße dampfende Nudelsuppe bekommst du an jeder Ecke – entweder als Phở Gà mit Huhn oder als Phở Bò mit Rindfleisch.
Gegessen wird sie zu jeder Tageszeit. Aber eigentlich gilt sie als das klassische Frühstück.
Man behauptet: Kein Vietnamese startet glücklich in den Tag, wenn er nicht seine Portion Phở hatte.
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In der Tat, wenn du morgens durch die Straßen von Saigon spazierst, siehst du überall Menschen auf Plastikstühlen sitzen und Phở löffeln.
Die Suppe bis auf den letzten Rest aufzuschürfen gilt dabei als Zeichen der Höflichkeit und signalisiert, dass es schmeckt.
 
Neben einem großartigen Frühstück ist Phở aber vor allem eines: ein Wunderheilmittel.
Ähnlich wie in der deutschen Hühnersuppe steckt auch in einer Phở jede Menge gutes Zeug. Die Kombi ist unschlagbar: Sie hilft bei grippalen Infekten, Bauchschmerzen und angeblich sogar gegen (Liebes)Kummer. 😉

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Woran erkennst du eine richtig gute Phở?

Zu jeder guten Phở wird ein Teller mit Kräutern, wie zum Beispiel Basilikum, Koriander, Petersilie, Minze oder Zitronengras sowie Mungobohnensprossen gereicht. Diese kannst du nach Belieben in die Suppe geben. Auch eine Schale mit Chili und Limette gehören dazu, damit du die Schärfe und Säure deiner Phở selbst bestimmen kannst. Die Suppe wird natürlich kochend heiß serviert.
 

Wie isst man eine Phở richtig?

Phở wird mit Stäbchen und Löffel gegessen.
Mit der rechten Hand hältst du die Stäbchen und fischst damit die Nudeln und das Fleisch aus der Suppe – tief über die Schale gebeugt. In der Linken hältst du den Löffel. Darauf legst du Fleisch und Nudeln kurz ab, bevor du sie zum Mund führst. Die übrige Suppe trinkst du direkt aus der Schale. Wer mag, kann die Nudeln auch schlürfend in den Mund ziehen. Was allerdings gar nicht geht, ist das Abbeißen der Nudeln. Dies gilt als böses Omen für ein kurzes Leben.
 
 

Bánh mì (vietnamesische Baguettes)

Bánh mì ist ein weiterer Klassiker der vietnamesischen Küche und das wohl mit Abstand beste Sandwich der Welt!
Bánh mì heißt auf Vietnamesisch einfach nur „Brot“. Wie langweilig! Fakt ist aber, dass dieses Sandwich so unglaublich lecker ist, dass man es kaum in Worte fassen kann. Nicht umsonst wird das Bánh mì als „Königin der Sandwiches“ bezeichnet.
 

Wie sind Bánh mì entstanden?

Wenn sich die französische und die vietnamesische Küche verlieben … entsteht gastronomische Magie.
Zwischen den knusprig gebackenen Brothälften eines klassischen Baguettes entfaltet sich ein geschmackliches Feuerwerk traditioneller vietnamesischer Aromen.

Das Baguette hat sich mit den französischen Kolonialherren in die vietnamesische Küche geschlichen. Irgendwann entwickelten die Vietnamesen ihr eigenes Baguette, das leichter und fluffiger als das französische Original ist. Außerdem ist die Kruste der Brote durch die Verwendung einer speziellen Mehlzusammensetzung dünner, aber dennoch knusprig.
Das franko-vietnamesische Baguette wird dann mit typischen vietnamesischen Zutaten gefüllt. Dazu gehören hausgemachte Mayonnaise, eigens kreierte Fleischspezialitäten, asiatisch eingelegtes Gemüse, feine Kräuter und Gewürze, Chili und natürlich immer auch ein paar gut gehütete Geheimzutaten.
Die Zutaten sind so lecker und perfekt aufeinander abgestimmt, dass man diesem Snack bedingungslos verfällt.

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Nem Ran (Frühlingsrollen)

Ein Gericht der vietnamesischen Küche, welches ebenfalls als Nationalgericht bezeichnet werden darf (obwohl es eher den Chinesen zugeschrieben wird), ist die Frühlingsrolle.

Die vietnamesische Variante wird im Gegensatz zu der chinesischen Variante mit Reispapier gemacht und nicht mit Frühlingsrollenteig.
Auch die Füllung unterscheidet sich, vor allem weil in Vietnam die typische Nuoc Mam nicht fehlen darf. Eine Schale der berühmten „Fischsoße“ gehört zum Tippen der Frühlingsrollen immer dazu.

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Nuoc Mam (Fischsauce)

Nuoc Mam heißt übersetzt eigentlich nur gemischte Fischsauce. Tatsächlich ist die Fischsauce aber das Salz Vietnams.

Wenn dir die klare, bernsteinfarbene Flüssigkeit zum ersten Mal serviert wird, wird dich der Geruch wahrscheinlich erst einmal abschrecken. Nuoc Mam hat ein stark fischiges Aroma.
Trotzdem solltest du es wagen dein Essen in die Sauce zu dippen. Du wirst es nicht bereuen!
Gut dosiert liefert sie einen angenehm würzig-salzigen Geschmack, der Speisen eine ganz besondere Note gibt.

Fischsauce ist aus der vietnamesischen Küche nicht weg zu denken. Sie gehört zu jedem Essen dazu!
 

Wie wird Fischsauce hergestellt?

Die Herstellung von Fischsauce ist ein recht aufwändiger Prozess. Frische Fische werden mit reichlich Salz vermengt und in einem Fass fermentiert. Dabei sammelt sich bräunlicher Saft, der über einen Hahn aus dem Fass abfließt. Dieser wird wieder zugefügt und vermengt sich erneut mit dem Fisch. Der Vorgang wird so lange wiederholt, bis die Fischsauce nach einigen Monaten fertig ist.
Die Vietnamesen lieben ihre Fischsauce und lassen sie reifen wie guten Wein!
 
 

Goi Cuon (Sommerrollen)

Sie sehen aus wie unfrittierte Frühlingsrollen. Und sind es auch.

Goi Cuon sind frische Frühlingsrollen, die auf Speisekarten meist als Sommerrollen bezeichnet werden.
Dazu werden frisches Gemüse, Kräuter und nach Belieben Fleisch oder auch Garnelen in durchsichtiges, frisches Reispapier gewickelt.
Goi Cuon spiegeln genau das wieder, was die vietnamesische Küche ausmacht: Frische, Leichtigkeit und Kreativität!

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Chè Chuối

Chè Chuối ist ein wahnsinnig leckerer vietnamesischer Nachtisch.
Na ja, eigentlich ist Chuối gar kein richtiger Nachtisch – jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinne. Ein süßer Nachtisch nach dem Essen ist in Vietnam unüblich.

Chè Chuối ist eher eine Zwischenmahlzeit: ein süßer und kokoshaltiger Pudding mit Bananenstückchen, angedickt mit durchsichtigen Perlen aus Tapioka (feinen, weißen Stärke-Kügelchen).
Die Kokoscreme wird warm oder kalt serviert und zusätzlich mit Erdnussstückchen garniert.

Es gibt noch viele andere Sorten Chè und der Name weist dabei immer auf eine Süßspeise hin. Neben Chè Chuối, also Chè mit Bananen sind auch kalte süße Sirupe mit Kokosmilch und Früchten, Mungobohnen oder Streifen aus bunten Agar-Agar-Süßigkeiten sehr beliebt.

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Ca Phe (Vietnamesischer Kaffee)

Kaffeetrinken ist so etwas wie das Hobby der Vietnamesen. Kein Wunder, denn in Vietnam wird Kaffee von ausgezeichneter Qualität angebaut.

Das besondere Aroma des vietnamesischen Kaffees wird durch die Zugabe von gezuckerter Kondensmilch und einer individuellen Zubereitung erreicht. Diese Zubereitung ist ein richtiges Ritual.
Dazu wird grob gemahlener Kaffee in einen Metallfilter gegeben, der auf einer Schale mit reichlich gezuckerter Kondensmilch sitzt. Dieser Filter wird mit kochendem Wasser übergossen.
Wenn das Wasser langsam durch den Filter gelaufen ist, erwartet dich ein frischgebrühter, unglaublich aromatischer Kaffee. Noch mit der Kondensmilch verrühren, zurücklehnen und genießen.

Vietnamesischer Kaffee ist allerdings nichts für schwache Nerven, denn er ist wesentlich stärker als der Kaffee, den wir in westlichen Ländern gewöhnt sind.

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Ca Phe Sua Da ist eine weitere beliebte Art den Kaffee in Vietnam zu trinken. Dabei wird der Kaffee in ein bis ca. zur Hälfte gefülltes Glas mit Kondensmilch und Eiswürfeln gegeben. Fertig ist der Eiskaffee! Einfach nur lecker und erfrischend!

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Nam Ma Prao (Kokoswasser) und Nước Mía (Zuckerrohrsaft)

Wenn das Klima in Vietnam mal wieder schwer auszuhalten ist, kannst du dich an jeder Straßenecke mit einem Kokoswasser oder einen Beutel Zuckerrohrsaft erfrischen.
 

Was ist Kokoswasser?

Kokoswasser ist die leckere Flüssigkeit im Inneren einer unreifen Kokosnuss. Normalerweise werden Kokosnüsse ca. 12 Monate nach der Blüte geerntet. Will man Kokoswasser haben, dann erntet man die grüne unreife Kokosnuss schon nach 6 Monaten.

Kokoswasser schmeckt säuerlich mild und überhaupt nicht nach Kokosnuss. Der Kokosgeschmack stellt sich erst ein, wenn das Wasser bis auf Tassenquantität verdunstet und trübe geworden ist, weshalb man es (fälschlicherweise) als Kokosmilch bezeichnet. Kein Mensch in Südostasien käme jedoch auf die Idee (außer kurz vorm Verdursten) diese Milch zu trinken.

Überall in Vietnam werden die unreifen Kokosnüsse von Straßenhändlern angeboten.
Um an das Wasser zu kommen, muss die grüne Nuss mit der Machete so aufgeschlagen werden, dass eine Trinköffnung entsteht.
Meist bekommst du nicht nur einen Trinkhalm, sondern auch einen, aus der grünen Schale geschnittenen scharfkantigen, Schaber. Damit kannst das weiche, geleeartige, süße Fruchtfleisch nach dem Trinken ablösen und essen.

Die Vietnamesen glauben übrigens daran, dass die Hautfarbe eines Kindes heller wird, wenn die Mutter in der Schwangerschaft viel Kokosnussmilch trinkt. 😉
Helle Haut gilt in Vietnam als Schönheitsideal.

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Auch Zuckerrohrsaft ist in Vietnam sehr beliebt.
Spazierst du durch die Städte werden dir überall die kleinen Wagen mit der großen Kurbel auffallen. Das sind Zuckerrohrpressen. Für wenige Cent bekommst du ein wirklich erfrischendes kühles Getränk (meist im obligatorischen Plastikbeutel) oder du trinkst es vor Ort aus einem Glas.

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Rambutan & Co (Früchte)

Selten kommt man frischen exotischen Früchten näher als in Vietnam.
Überall am Straßenrand, in den Gassen, auf Fahrrädern und auf den Märkten werden zahlreiche Früchte angeboten, die gerade Saison haben.

Deck dich dort bloß gut ein mit Obst und probiere alles! Der Geschmack und der Preis sind einfach unschlagbar!
Egal ob bekannte Früchte wie Mango, Papaya, Banane, Ananas, Melone oder auch weniger bekannte Früchte wie Jackfrucht, Durian, Drachenfrucht, Mangostane, Longan und Rambutan – alles wird handlich zurecht geschnitten, damit es gleich verzehrt werden kann.

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Essen in Vietnam – Garküchen: ja oder nein?

Die Restaurantauswahl in Vietnam reicht vom feinen Lokal bis zur kleinen Garküche am Straßenrand. Allerdings sind die Rezepturen in den Nobel- und Hotelrestaurants allzu oft dem Geschmack der westlichen Kundschaft angepasst.
Willst du wirklich authentisch und dazu noch sehr preiswert essen, dann solltest du dich für die kleinen Garküchen am Straßenrand entscheiden.

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Essen in einer Garküche gehört zu einem Besuch in Vietnam unbedingt dazu!
Überhaupt spielt sich das Leben in Vietnam oft in den Straßen ab. Ein paar Plastikschemel auf dem Gehweg, Küchenutensilien und viele frische Zutaten: Die kleinen Küchen servieren das beste Essen in Vietnam!
Du findest sie an nahezu jeder Ecke einer Stadt. Zwar sind die Garküchen eine kleine Herausforderung für Touristen: Die winzigen Plastikhocker und -tische erinnern an eine Kindergarteneinrichtung – europäische Beine passen nur selten unter den Tisch. Speisekarten und Preisauszeichnungen suchst du vergebens, Englisch ist hier eine Fremdsprache.

Du fragst dich, wie es mit Hygiene und einem eventuellen Gesundheitsrisiko aussieht?
Am besten beobachtest du, wo schon viele Leute sind, das ist immer ein gutes Zeichen.
Um die Hygiene brauchst du dir bei gekochten Speisen auch wenig Gedanken zu machen, das meiste ist nämlich kochend heiß oder ordentlich frittiert.
Außerdem gilt: Je mehr Gäste die Garküche hat, desto mehr wird verkauft und somit der Umschlag der Zutaten erhöht.
Denn diese lagern meist ungekühlt in den Küchen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sie frisch sind. Die Garküchen schließen, sobald die Vorräte aufgebraucht sind. Am nächsten Morgen haben sie garantiert wieder frische Zutaten.
 
 

Die Kunst des Essens in Vietnam

In Vietnam wird mit Stäbchen gegessen.
Du bist gut beraten, den Umgang mit den Stäbchen zu üben. Zwar wird dir auf Wunsch auch westliches Besteck gereicht, doch viel mehr Spaß macht das Essen natürlich mit dem traditionellen „Werkzeug“, das zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger gehalten wird.

Achtung: Auf gar keinen Fall die Stäbchen nach dem Mahl im Reis stecken lassen, denn es symbolisiert das Abbrennen von Räucherstäbchen. Dies geschieht bekanntlich zu Ehren der Verstorbenen – ist also ein Teil des Ahnenkultes in Vietnam, der damit missachtet wird.
Auch das Herumfuchteln mit den Stäbchen solltest du besser lassen. Als ganz unfein gilt es, mit den Stäbchen auf Menschen zu zeigen.
 
 

Essen in Vietnam – Delikatessen

Andere Länder – andere Essgewohnheiten!

Die Vietnamesen glauben an die stärkende Wirkung bestimmter tierischer Produkte. So ist es nicht unüblich einen Hund oder einen Bullenpenis zu essen, um die eigene Potenz zu stärken oder ewiges Glück zu pachten. Man ist auch von der positiven Auswirkung von Schlangenfleisch überzeugt.
Etwas gewöhnungsbedürftig für uns Europäer dürften auch Speisen wie angebrütete Hühnereier, gekochte Hühnerfüße oder Ratten sein.
Aber gehört zum Entdecken eines Landes nicht auch (im wahrsten Sinne des Wortes) mal über den Tellerrand zu schauen?

Manch kulinarisches Highlight erfordert dabei nicht nur die Toleranz unserer Zunge, sondern auch unseres Gewissens.

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Die Entscheidung Ratte zu probieren wurde uns diesmal (zum Glück) abgenommen.
Der kleine Stand, an dem die Nager zu Bündeln verschnürt, neben dem Grill lagen, steckte mitten in den Vorbereitungen für den Nachtmarkt und hatte noch nicht geöffnet. Wir sind ganz schnell weitergegangen. 😉
 

Schlangenwein habe ich tatsächlich probiert. Dieser hat eine lange Tradition in Vietnam, ist aber mittlerweile auch in anderen Teilen Südostasiens zu finden. Dazu wird eine ganze Schlange in Reiswein oder Getreidealkohol eingelegt und für einige Monate gelagert. Man spricht dem Schlangengift (es werden bevorzugt Giftschlangen verwendet) besondere Heilwirkungen zu. Ob dies stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber der Schnaps schmeckt ziemlich ok. Was vielleicht auch am Alkoholgehalt liegt.

Der Wein wurde uns im Mekong Delta nach dem Essen in kleinen Tassen gereicht.


 
Beim nächsten Besuch in Vietnam (dann mit mehr Zeit) werden wir bestimmt wieder neue Gerichte ausprobieren.
Und mal sehen, vielleicht wagen wir uns dann auch wieder an die eine oder andere Delikatesse.
 
 
Warst du schon einmal in Vietnam? Wie hat dir das Essen gefallen? Was ist dein Lieblingsgericht? Wir sind gespannt auf deinen Kommentar!
 
 
Noch mehr Berichte aus Vietnam findest du hier.
 
 

geschrieben von
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