Münster entdecken – Tipps für ein Wochenende in Münster

Fahrradhauptstadt, Krimi-Metropole, Studentenstadt und „Schreibtisch Westfalens“ – Münster schmückt sich mit vielen Namen.

Seit 2004 darf sich die Metropole sogar „lebenswerteste Stadt der Welt“ nennen.

Darf man TripAdvisor glauben, ist Münster die schönste Stadt in Nordrhein-Westfalen und Theodor Heuß, unser erster Bundespräsident, hat sie als schönste Stadt Deutschlands bezeichnet.
 
Aber: Ist Münster wirklich so schön? Hält die Westfalenmetropole, was sie verspricht?

Warum also nicht mal ein Wochenende in Münster verbringen?
 
Und schon vorab: Münster ist weder eine Spießerstadt noch bieder und langweilig. Münster hat uns wirklich überrascht, denn fernab von allen Klischees hat die Stadt eine Menge zu bieten.
 
Hier kommen unsere Tipps und Empfehlungen, was du in Münster auf keinen Fall verpassen solltest und was du besser sein lässt.
 

Münster „Do’s“: Ab aufs Fahrrad

Das Münster die Fahrradstadt Nr. 1 in Deutschland ist, ist nicht neu. Da braucht man auch keine Statistiken, es reicht ein Blick auf die Straßen. Und wer die Stadt nicht mit dem Fahrrad erkundet, der macht etwas falsch.

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Für Radfahrer herrschen in Münster paradiesische Bedingungen: Im gesamten Stadtgebiet gibt es ein rund 300 Kilometer langes Radwegenetz und 10 Kilometer reine Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer Vorrang vor allen anderen Verkehrsteilnehmern haben.
Es gibt Fahrradampeln, Fahrradwaschanlagen und Fahrradparkhäuser. In denen kannst du deinen Drahtesel gegen ein kleines Entgelt sicher und trocken abtstellen.

Das Fahrrad wird in Münster übrigens liebevoll „Leeze“ genannt.

Das erste To Do sollte also lauten: Fahrrad ausleihen! Das kannst du an einer der Radstationen in der Innenstadt oder am Bahnhof.
Eine Übersicht der Fahrradverleihstationen in Münster findest du hier.

Beachte unbedingt die Öffnungszeiten der Fahrradvermietungen. Am Wochenende haben nicht alle geöffnet bzw. schließen samstags schon um 13.00 Uhr. Um sicher zu gehen, dass du zum Wunschtermin ein Fahrrad leihen kannst, solltest du dich vorab nach den Öffnungszeiten und auch der Verfügbarkeit der Leihräder erkundigen.
 
Vorsicht: In einer Stadt mit doppelt so vielen Rädern wie Einwohnern gibt es auch überproportional viele Fahrraddiebstähle.
Schließe dein Rad immer gut an!
 
 

Münster „Do’s“: Die Promenade

Die Promenade ist das Herzstück Münsters und die wohl schönste Fahrradstraße Deutschlands.
Die autofreie Allee führt auf 4,5 Kilometer Länge einmal um die Innenstadt.
Für einen ersten Überblick solltest du die Promenade mit dem Fahrrad umrunden – das dauert auch nicht lange. Von hier aus lassen sich alle Orte innerhalb des Stadtgebietes ganz einfach erreichen.

Eine Übersicht der Fahrradverleihstationen in Münster findest du hier.
 
 

Münster „Do’s“: Wochenmarkt am Dom

Du planst einen Städtetrip nach Münster? Die besten Tage für einen Besuch sind Mittwoch und Samstag. Dann findet auf dem Domplatz der berühmte Wochenmarkt statt und den solltest du auf keinen Fall verpassen.
Der Wochenmarkt ist für jeden Besucher ein Muss!
Über 150 Stände bieten (fast) alles, was das Schlemmerherz begehrt: Käse, Fleisch, Fisch, Obst, Brot, Gemüse, Lakritz, Kaffee, Kuchen, Antipasti, aber auch Blumen und vieles mehr.

Den Marktplan findest du hier.
Der Wochenmarkt findet immer mittwochs und samstags von 7.00 bis 14.30 Uhr statt.

Unser Tipp: Stoppe an der rollenden Kochstation und probiere den Erbseneintopf nach Familienrezept mit (oder ohne) Wiener Würstchen. Yummy!


 

Münster „Do’s“: WC-Anlage am Domplatz

Du hast richtig gelesen – auch wenn du kein Bedürfnis verspürst, solltest du die Stufen zur WC-Anlage unter dem Domplatz hinabsteigen.
Du wirst überrascht sein, denn wo man meist mit dem Schlimmsten rechnet, bekommst du in dieser öffentlichen „Bedürfnisanstalt“ das Beste. Im Rahmen der Skulpturenausstellung 2007 ließ ein Düsseldorfer Künstler die Toiletten entkernen und renovieren. Musikbeschallung und wohlriechende Düfte, Sauberkeit, großformatige Blumenbilder und ein bunter Gute-Laune-Lüster – hier erinnert nichts an die Tristesse eines übel riechenden Urinals.


 

Münster „Do’s“: St.-Paulus-Dom

Den Bummel über den Wochenmarkt kannst du gut mit einem Besuch des St. Paulus Dom verbinden.
Der Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde aus dem, für die Region so typischen, Sandstein errichtet. Ein Highlight ist sicher die astrologische Uhr, die (fast) versteckt im Chor des Doms hängt. Das technische Meisterwerk zeigt neben der Uhrzeit (der Stundenzeiger läuft verwirrenderweise linksherum) auch die Mondphasen und Planetenstellungen an. Und sie hat einen ewigen Kalender mit Jahreszahlen, Monaten, Namenstagen und Kirchenfesten, der bis zum Jahr 2071 reicht.
Jeden Tag um zwölf Uhr mittags versammeln sich Heerscharen von Gläubigen und Touristen an der Uhr. Dann haben die Heiligen Drei Könige ihren großen Auftritt und verneigen sich vor Maria mit dem Jesuskinde.

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Münster „Do’s“: Erbdrostenhof

Der dreiflügelige Adelshof ist ein Meisterwerk des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun. Auffällig ist neben der prächtigen Architektur auch die diagonale Lage auf dem kleinen Eckgrundstück.

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Münster „Do’s“: Prinzipalmarkt

Der Prinzipalmarkt ist so etwas wie die „Gute Stube“ Münsters und die Flaniermeile Nummer 1.
Der Platz mit den charakteristischen Giebelhäusern und Bogengängen ist ein Stück lebendige Stadtgeschichte. Er erzählt vom Mittelalter, der Hanse und alten Kaufmannsfamilien, die in den Arkaden ihre Waren anboten.
Heute spielt sich auf dem Prinzipalmarkt ein großer Teil des Stadtlebens ab: Hier werden Feste gefeiert und Staatsgäste empfangen. Auch zahlreiche exklusive Geschäfte und Gastronomiebetriebe haben hier ihre Adresse.

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Münster „Do’s“: Historisches Rathaus

Das historische Rathaus ist das eindrucksvollste Gebäude am Prinzipalmarkt und das Wahrzeichen Münsters. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert fast komplett zerstört, aber in den fünfziger Jahren originalgetreu wieder aufgebaut.
Im innenliegenden Friedessaal wurde am 24. Oktober 1648 der Westfälische Friede geschlossen und damit das Ende des dreißigjährigen Krieges besiegelt.

Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag: 10.00 bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00 bis 16.00 Uhr

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Münster „Do’s“: Lambertikirche

Über dem Prinzipalmarkt thront die Markt- und Stadtkirche St. Lamberti. Die spätgotische Hallenkirche aus dem 14./15. Jahrhundert wurde von Münsteraner Kaufleuten als Gegengründung zum St. Paulus Dom finanziert und gebaut.

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Ihre Bekanntheit verdankt die Kirche der schauerlichen Geschichte um die drei eisernen Käfige oben am Turm. In ihnen wurden Mitte des 16. Jahrhunderts, nach der Niederschlagung der Täuferherrschaft, die Leichen der drei Anführer als Abschreckung zur Schau gestellt. Die Bevölkerung sollte „gegen den Abfall von der allein selig machenden Kirche“ gewarnt werden.


 

Münster „Do’s“: Türmerin von Münster

Das eigentliche Wahrzeichen von St. Lamberti befindet sich jedoch hoch oben auf dem Kirchturm: Martje, die Türmerin.
Schon seit dem 14. Jahrhundert gibt es in Münster einen Türmer. Seine Aufgabe ist (heute wie damals): vom höchsten Turm der Stadt vor Gefahren zu warnen.
Martje ist seit 2014 die Türmerin von Münster und die erste Frau in diesem Jahrhunderte altem Amt. Jeden Abend (außer dienstags) steigt sie die 300 Stufen hinauf zu ihrem Arbeitsplatz, der Türmerstube.
Von 21 Uhr bis Mitternacht bläst sie halbstündlich das „Türmerhorn“. So wissen die Münsteraner, dass weder Feuer noch Feinde in Sicht sind.

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Du möchtest wissen, warum Martje an Dienstagen nicht hinauf in den Turm steigt?
Die Antwort findest du hier. Wir hatten das große Vergnügen die Türmerin von Münster persönlich kennenzulernen und gemeinsam mit ihr an einem Abend auf den Turm der St. Lambertikirche zu steigen.
 
 

Münster „Do’s“: Kuhviertel

Ein letzter Drink … oder zwei!
Zu einem Besuch in Münster gehört auch ein Abstecher ins Kuhviertel. Keine Sorge – das Kuhviertel liegt nicht (wie der Name vielleicht vermuten lässt, auf dem Land) sondern mitten in der Stadt.
Früher wurde in der ehemaligen Kaufmannssiedlung vor allem Viehhandel betrieben, heute ist es eine der beliebtesten Ausgehmeilen in Münster. Besonders in der Kreuz- und der Jüdefeldstraße reihen sich die Szenekneipen aneinander.
Am Samstagabend kann es hier schon mal rappelvoll werden.
 
Im Kuhviertel findest du auch das „Pinkus Müller“, die letzte von einstmals 150 Altbierbrauereien, in der du unter uralten, mit Sprüchen bemalten Balken an langen Holztischen sitzt, in denen sich schon Generationen von Gästen verewigt haben.
Du magst kein Bier? Wie wär es mit Altbierbowle?


 

Münster „Do’s“: Aasee

Das gibt es wahrlich nicht überall – einen See mitten in der Stadt. Der Aasee liegt am Rande der Altstadt und ist mit dem Fahrrad, oder auch zu Fuß, gut zu erreichen. Die Münsteraner scheinen ihn zu lieben. An dem künstlich angelegten Gewässer treffen sich Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer und Hundebesitzer.
Zwar ist schwimmen nicht erlaubt, aber bei schönem Wetter laden die Aaseewiesen zum Picknicken und Sonnenbaden ein.
Alternativ kann man auch in einem der Cafés am Ufer sitzen und das Geschehen beobachten.

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Münster „Do’s“: Hafenviertel „Kreativ Kai“

Der Hafen in Münster liegt selbstverständlich nicht am Meer, allerdings führt der Dortmund-Ems-Kanal durch die Westfalenmetropole.
Heute werden nur noch wenige Güter umgeschlagen, stattdessen haben Kunst und Kultur, Cafés, Restaurants und Bars den Stadthafen erobert. Der ehemalige Güterumschlagplatz hat sich zu einem Szeneviertel entwickelt.
Zwischen altem Hafencharme und Neubauten aus Stahl und Glas ist rund um die Uhr etwas los.

Während der Skulpturen-Ausstellung (noch bis zum 01.10.2017) kannst du hier sogar übers Wasser gehen.

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Münster „Do’s“: Skulptur Projekte

Vorsicht, dass du nicht über ein Kunstwerk stolperst! Kunst findet in Münster nämlich zum großen Teil unter freiem Himmel statt.
So verwandelt sich Münster aller 10 Jahre in einen riesigen Skulpturenpark. Dann finden die Skulptur Projekte statt. Aber nicht nur während der Projekttage kannst du in Münster „Kunst im öffentlichem Raum“ bewundern: Viele der Plastiken und Skulpturen werden nach den Ausstellungen aufgekauft und haben einen dauerhaften Platz im Stadtbild erhalten.

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Kommen wir nun zu den Dingen, die du in Münster besser sein lässt:
 

Münster Don’ts: Die Stadt zu Fuß erkunden

Münster gehört mit einer Fläche von mehr als 300 km² zu den flächenmäßig größten Städten in Deutschland, trotzdem kannst du die meisten Sehenswürdigkeiten, Museen und Kultureinrichtungen gut zu Fuß erreichen.
Aber: Zu Fuß gehen? Geht gar nicht! Entweder man fährt Fahrrad oder Bus.

Zu jedem Münsteraner und zu jeder Münsteranerin scheint ein Fahrrad zu gehören. Oder zwei. Oder drei.
Als Fußgänger bist du das schwächste Glied im Straßenverkehr.
Radfahrer sind hier Könige!


 

Münster Don’ts: Auf Fahrradwegen entlang gehen

Vorsicht Lebensgefahr! Radwege sind Sperrgebiet für Fußgänger!
 
 

Münster Don’ts: Mit dem Auto anreisen

Noch ärmer als die Fußgänger sind nur die Autofahrer in Münster dran.
Versuche gar nicht erst mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren.
Münster ist alles, aber bestimmt keine autofreundliche Stadt. Radfahrer sind in der gesamten Innenstadt klar im Vorteil.
Außerdem scheint so mancher radelnde Raser zu glauben, dass Verkehrsregeln nicht für ihn gelten.
Also heißt es: Aufpassen und besser zweimal schauen!

Unser Tipp: Besser mit der Bahn anreisen!
 
 

Münster Don’ts: Esse niemals Töttchen, wenn du keine Innereien magst!

Töttchen ist die Spezialität aus dem Münsterland.
Das ehemals „Arme-Leute-Essen“ besteht aus Innereien vom Rind, die zusammen mit Zwiebeln und Essig zu einem Ragout verkocht werden.
 
 

Münster „Don’ts“: Hop-On Hop-Off Tour im Doppeldeckerbus

Zwar ist der Doppeldeckerbus eine gute Möglichkeit, um Münster aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und nebenbei viel Informatives zu erfahren, aber du kannst die Strecke auch selbst bequem mit dem Fahrrad abfahren.

Tipp: Mit der Münster Card erhältst du eine kostenlose Tageskarte für den Hop-On Hop-Off Bus.
 
 
Weitere Tipps zu Münster:
 

Münster Tipps – essen und trinken

》 Grotes

Ein wundervoller Platz zum Frühstücken! Das kleine gemütliche Café liegt mitten drin! Mitten im Kreuzviertel, mit Blick auf die Kreuzkirche.
Am Wochenende und an Feiertagen kannst du hier mit einem richtig leckeren Frühstücksbuffet in den Tag starten.

Tipp: Wenn du einmal hier bist, dann schau dich ein wenig im Kreuzviertel um!
Mehr als alle anderen Stadtviertel Münsters wird es von wunderschön restaurierten Altbauten aus der Jahrhundertwende geprägt.

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》 Röstbar

Fans der schwarzen Bohne aufgepasst!

Die Röstbar ist berühmt für ihren ausgezeichneten Kaffee aus der eigenen Rösterei. Du wirst ihm in Münster oft begegnen – wenn nicht in einem der 4 eigenen Kaffeehäuser, dann in anderen Cafés.

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Tipp: Während es in der Röstbar in der Altstadt doch meist etwas hektisch zugeht, ist die Atmosphäre im Kreuzviertel viel entspannter.

Kaffee und Kuchen schmecken jedoch in beiden Röstbars sehr lecker.
 

》 Altes Gasthaus Leve

„Wer nicht im Alten Gasthaus Leve war, ist nicht in Münster gewesen.“
Das Gasthaus Leve ist das älteste Restaurant in Münster und besteht schon seit 1607. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der Hausmannskost, die dort serviert wird. Die liebevoll eingerichteten Räume sind wie eine Zeitreise in vergangene Jahrhunderte.
Jedoch muss man die altmünsterschen und westfälischen Spezialitäten mögen.
 

》 Ristorante La Torre

Das Restaurant La Torre im Kuhviertel ist eine Münsteraner Institution und wohl der einzige Italiener, der die Pizza in schier unendlichen Variationen anbietet. Angeblich ist das La Torre der Italiener mit den meisten Pizzen weltweit.
Tipp: Es macht wenig Sinn, sich durch die (äußerst) umfangreiche Speiskarte zu lesen, besser du wählst dir deine Wunschzutaten aus.
Es gibt natürlich auch Pasta, die übrigens sehr lecker ist.
 
 

Münster Tipps – Hoteltipp

》 Hotel Überwasserhof

Das Hotel Überwasserhof liegt mitten im Kuhviertel, nur wenige Minuten von Dom, Rathaus und Prinzipalmarkt entfernt.
Die Zimmer sind modern und komfortabel eingerichtet und jeden Morgen wird ein umfangreiches typisch westfälisches Frühstücksbuffet angeboten.
Nachteil: Es stehen nur einige wenige Parkplätze im Hof zur Verfügung. Besser nicht mit dem Auto anreisen oder frühzeitig einen Parkplatz reservieren!
 
 

Münster Tipps – MünsterCard

Sicher kennst du die sogenannten City Cards bereits aus anderen Städten. Gegen Zahlung eines Pauschalbetrags erhältst du Vergünstigungen oder Zutritt zu ausgewählten Attraktionen und Aktivitäten.
So auch in Münster: Mit der MünsterCard kannst du derzeit 17 verschiedenen Angebote nutzen. Neben dem Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten hast du die Möglichkeit Bus und Bahn innerhalb der Stadt zu nutzen, dir ein Fahrrad zu leihen oder auf der Solaaris über den Aasee zu schippern.
Wie so oft bei solchen Karten stellt sich die Frage, was man in welchem Zeitraum schafft, denn natürlich ist auch die MünsterCard auf einen Tag bzw. zwei Tage limitiert. Was sonst noch alles enthalten ist und ob sich die Karte für deinen Stadtbesuch lohnt, kannst du hier lesen.
Die MünsterCard kannst du bequem online bestellen oder in einer der 5 offiziellen Verkaufsstellen in der Stadt erwerben.

Erwachsene zahlen für einen Tag 20 Euro, Jugendliche 12 Euro – für zwei Tage werden 30 Euro und 16 Euro fällig.
 
 

Münster Tipps – Unbedingt probieren

》 Pumpernickel – Das Brot der Westfalen
Lustiger Name, aber klasse Produkt: Pumpernickel ist der Urahn aller Vollkornbrote und zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten. Pumpernickel gibt es schon seit über 700 Jahren. Wie damals stellt man das tiefschwarze, saftige Brot aus Roggenschrot, Roggenmehl und Sauerteig her und backt es in speziellen Dampföfen.
Sowohl die berühmte lange Haltbarkeit als auch der würzige Geschmack entstehen vor allem durch die lange Backzeit von 16 Stunden.

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Unser Fazit:

Münster ist zwar keine Weltstadt, aber ein richtig tolles Städtchen, das sich super für einen Wochenendtrip eignet. Münster ist übersichtlich und kompakt, trotzdem vielfältig und es überrascht mit einem großen kulturellen Angebot.
Wir kommen ganz bestimmt ein zweites Mal wieder – und wenn es nur für Museumsbesuche ist. Museen sind bei unserem Wochenende in Münster leider zu kurz gekommen. Dabei gibt es davon einige in Münster. Das Spektrum reicht vom Lackmuseum über Kunst und Kultur bis zum Lebramuseum.
 
 
Unser Aufenthalt wurde von der Stadt Münster, Münster Marketing, unterstützt. Herzlichen Dank dafür. Unsere Meinung ist und bleibt natürlich unsere eigene.
 
 
Warst du schon einmal in Münster? Was sind deine Tipps & Empfehlungen? Wir freuen uns über deinen Kommentar!
 
 

geschrieben von
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