Berlin mit Teenager – 34 Dinge, die ihr unbedingt machen solltet

Berlin ist nicht nur unsere schillernde Hauptstadt, sondern auch ein beliebtes Ziel für einen Städtetrip.

Hier gibt es so viel zu entdecken, denn Sehenswürdigkeiten hat Berlin mehr als genug. Aber nicht alles was Erwachsene für sehenswert halten, finden auch Teenager interessant.
 
Ein Städtetrip mit Teenager ist eine wirkliche Herausforderung!

Nur Museen und Sightseeing werden auf Dauer langweilig. Und mit gelangweilten und schlecht gelaunten Teenagern ist Reisen kein Spaß! Man braucht ein Programm, das Erwachsene und Teenies gleichermaßen begeistert.

Berlin boomt! Berlin ist so unglaublich vielfältig und auch beim fünften oder sechsten Besuch in der Hauptstadt kommt keine Langeweile auf.
Wir haben Berlin in den letzten Jahren mehrfach besucht und aus allen Reisen unsere ganz persönlichen Highlights zusammengefasst. Dabei ist die Reihenfolge recht willkürlich gewählt.

Versucht gar nicht erst, alles an einem Wochenende abzuhaken. Unsere Zusammenstellung soll euch nur einen kleinen Anreiz für einen Besuch der Bundeshauptstadt geben.
Macht euch bereit für fantastische Tage in Berlin!
 
Hier sind sie nun, unsere 34 Tipps für einen Städtetrip durch Berlin mit Teenager (Teenager geprüft und zugestimmt):
 

1. Lauft einmal durch das Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist und bleibt das Wahrzeichen Berlins. Kein Aufenthalt in Berlin ohne einen Abstecher zum Brandenburger Tor!
Früher war es das Symbol für die Teilung der Stadt – heute für die Überwindung von Grenzen!

Berlin_Brandenburger Tor Pflichtprogramm in Berlin – einmal durch das Brandenburger Tor spazieren!
 

2. Erkundet das „Herz von Deutschland“ mit einem der vielen Doppeldeckerbusse

Eine Stadtrundfahrt ist eine der besten Möglichkeiten, um ein Gespür für die Bundeshauptstadt zu bekommen. So könnt ihr euch einen ersten guten Überblick verschaffen, da diese Busse einen großen Teil der Sehenswürdigkeiten abklappern. Vielleicht bekommt ihr auch die eine oder andere Idee, was ihr unbedingt besuchen solltet.
Bei allen angefahrenen Sehenswürdigkeiten habt ihr die Möglichkeit zum Aus- und späterem Wiederzusteigen.

Eine gute Alternative zur klassischen Stadtrundfahrt ist die 100er-Busroute. Der 100er Bus ist ein stinknormaler Linienbus, der an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vorbeifährt. Ihr bekommt also eine Stadtrundfahrt durch Berlin zum Preis einer normalen Busfahrt (oder Tagesticket) und habt das Pflichtprogramm gleich hinter euch!
 

3. Schaut euch Berlin von oben an

Fernsehturm? Wenn ihr bereit seit stolze 13 € Eintritt pro Person (Kinder bis 16 Jahre zahlen 8,50 €) zu zahlen und die lange Wartezeit in Kauf nehmen wollt, dann ja! Von da oben hat man einen tollen Panoramablick.

Der Berliner Fernsehturm Der Berliner Fernsehturm
 
Unser Tipp: Spart euch das Geld und geht zum gegenüberliegenden Park Inn Hotel. Das Hotel hat eine Dachterrasse im 39. Stock, von der aus ihr für 4,00 € einen fast genauso guten Blick über Berlin habt.

Berlin_Fernsehturm Der Berliner Fernsehturm und im Hintergrund das Park Inn Hotel
 

4. Startet den Tag mit einem leckeren Frühstück im „Anna Blume“

Mitten im Szeneviertel Prenzlauer Berg liegt das Café Anna Blume. Die Frühstückskarte ist der Hammer! Absolutes Highlight ist die dreistöckige Frühstücks-Etagere für zwei Personen, die so gut wie alles enthält, was man sich zum Frühstück vorstellen kann. Bei schönem Wetter kann man auch draußen sitzen.

Wartezeiten einplanen, da das Lokal meist sehr gut gefüllt ist. Tischreservierungen werden nicht angenommen. Aber: das Warten lohnt sich!

Berlin_Anna Blume Cafe Anna Blume! Hier kann man richtig lecker frühstücken!
 

5. Stöbert in der Bücherfundgrube in Kreuzberg

Die Bücherfundgrube in der Wrangelstraße in Berlin Kreuzberg ist ein ganz eigener Laden. Auf engstem Raum stapeln sich dort gebrauchte Bücher aller Art, über-, unter- und nebeneinander. Für einen Überblick sollen kleine Schilder sorgen, das gelingt allerdings nur bedingt. Gezielt ein bestimmtes Buch zu finden, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Aber beim Stöbern findet man tolle Sachen. Eine kleine Entdeckungsreise!
Und das Beste: alle Bücher kosten um 1,- €!

Berlin_Bücherfundgrube Hier regiert das Chaos!
 

6. Nehmt die U-Bahn und entdeckt Berlin wie echte Berliner

Über 1 Million Menschen benutzen täglich die Berliner U-Bahn. Es ist erstaunlich, wie das Bahnnetz ausgebaut ist. Es besteht aus 173 Bahnhöfen und hat eine Gesamtlänge von 144 Kilometer. Damit ist die U-Bahn das schnellste Fortbewegungsmittel in Berlin. Und jeder Bahnhof sieht anders aus.
In Berlin kommt man eh sehr unkompliziert von A nach B. Mit einem gültigen Ticket könnt ihr nicht nur U-Bahn, sondern auch S-Bahn, Bus und Straßenbahn fahren.

Berlin_U-Bahn_3 U-Bahn-Fahren in Berlin

Berlin_U-Bahnhof Gleisdreieck Am U-Bahnhof Gleisdreieck

Berlin_U-Bahn-Schild Nicht nur die U-Bahn-Bahnhöfe sind sehenswert, auch die U-Bahn-Schilder sind ganz unterschiedlich!
 

7. Macht eine Shopping-Tour am Ku’damm

Nehmt die U-Bahn zum Bahnhof Zoo (bekannt durch das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“). Nur einen Steinwurf entfernt beginnt der Kurfürstendamm.
Lauft den Ku’damm, die wohl bekannteste Flaniermeile, entlang und macht den einen oder anderen Abstecher in die Geschäfte. Zwar regiert hier die Kreditkartenelite, aber zwischen den Luxusboutiquen und Designerläden findet ihr coole Szeneläden. Ein Teenager kann mit Labels wie Urban Outfitters, Titus, Vans und Carhartt ganz sicher etwas anfangen. Ein wenig Zeit zum Shoppen muss schließlich auch sein!
 

8. Stattet Deutschlands bekanntestem Warenhaus einen Besuch ab

Im KaDeWE, Berlins altehrwürdiger Konsum-Institution, gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Schaut euch in der Feinkostabteilung, der sogenannten „Feinschmeckeretage“, um. Sie ist eine der größten Lebensmittelabteilungen eines Warenhauses weltweit. Mehr Auswahl bietet nur Harrods in London.
Auch wenn man nichts kaufen mag, ist das KaDeWe einen Besuch wert.

Berlin KaDeWe Hier gibt es fast nichts, was es nicht gibt!
 

9. Erweitert eure Hardrock Café-T-Shirt-Sammlung oder legt den Grundstein dafür

Wie in jeder „Touristenstadt“, gibt es natürlich auch in Berlin, zentral am Ku’damm gelegen, ein Hardrock Café mit angeschlossenem Laden.
Die Hard Rock Cafés sind nicht in erster Linie wegen ihres Essens, sondern vor allem wegen ihrer Atmosphäre und ihren Ausstellungstücken bekannt.

Übrigens: Zum Thema Hardrock Café haben Mutter und Tochter eine ganz unterschiedliche Meinung. Für mich ist das Café ein Touristenmagnet, um das ich auch gern einen Bogen mache. Für meine Tochter ist es inzwischen ein Pflichtprogramm. Einmal damit angefangen, wird jedes Hard Rock Cafés besucht, um dort das T-Shirt mit dem Hard-Rock-Café-Logo und dem Namen der Stadt zu kaufen.

Jojos Hard-Rock-Cafe-T-Shirt-Sammlung Jojos Hard-Rock-Cafe-T-Shirt-Sammlung
 
Auf das Burgeressen haben wir verzichtet. Gerade in Berlin gibt es viele kleine Burgerläden, die bessere und kreativere Burger zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis anbieten. Wer jedoch nicht unbedingt auf den Preis achtet, kann im Hard Rock Café gute klassische Burger essen.
 

10. Lasst euch verwöhnen

Nur wenige Schritte vom Ku’damm entfernt wird man in der Berliner Kaffeerösterei mit Spitzenkaffees, hausgemachten Torten und Schokolade verwöhnt.
Der betörende Duft nach frisch gemahlenem Kaffee steigt einem bereits in die Nase, wenn man nur auf dem Bürgersteig vorbeispaziert. Hier wird der Kaffee noch in alter handwerklicher Tradition geröstet. Und dann erst die Torten! Vorsicht Suchtgefahr!
Jojo schwört auf den warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis! Für uns gibt es keinen Berlin-Besuch ohne einen Besuch in der Kaffeerösterei.

Berlin_Kaffeerösterei Hmm – wie lecker!
 

11. Schaut hinter die Kulissen der Macht

Das Reichstagsgebäude im Berliner Regierungsviertel ist nicht nur Deutschlands Machtzentrum, sondern auch architektonisch ein Highlight.
Für den Umzug der Bundesregierung nach Berlin wurde das Gebäude modernisiert und mit der schicken neuen Glaskuppel ausgestattet. Von der Besucherkuppel hat man einen tollen Blick über die Stadt.

Der Berliner Reichstag Der Berliner Reichstag

Berlin_Reichstag Imposant – der Eingangsbereich zum Reichstag!

Berlin_Reichstag_Kuppel Die Kuppel im Reichstag
 
Für die Besichtigung der Reichstagskuppel müsst ihr unbedingt vorher ein Ticket buchen. Der Besuch selbst ist kostenlos, aber eben nur mit Voranmeldung möglich. Hier geht’s zum Anmeldeformular.
Wir haben uns für eine Führung durch das Reichstagsgebäude entschieden. Sehr interessant! Neben der Hausführung darf man auf der Besuchertribüne im Plenarsaal Platz nehmen und erfährt alles Wissenswerte über die Geschichte des Hauses.
Auch für diese Touren müsst ihr euch unbedingt vorher anmelden.
 

12. Lasst euch nicht verwirren

Ich bin ein Berliner! Nein, stimmt nicht – in Berlin heißt das kugelrunde Gebäck mit der Marmeladenfüllung nämlich gar nicht Berliner, sondern Pfannkuchen.
Und um die Verwirrung komplett zu machen, dass was man im restlichen Deutschland unter Pfannkuchen versteht, ist in Berlin ein – Eierkuchen!

Berlin_Pfannkuchen Kein Berliner – ein berliner Pfannkuchen!
 

13. Erfahrt, wie es damals im „Wilden Osten“ war

Was ist von 40 Jahren Leben in der DDR geblieben?
Lebendig, interaktiv und ein wenig ironisch präsentiert das DDR Museum den Alltag und das Leben in der DDR mit all seinen Facetten – Pittiplatsch und Schnatterinchen, Sandmännchen, FDJ, Stasi, Trabant, Plattenbau und vieles mehr.
Sehen, spüren, hören, mitmachen – hier erlebt ihr Geschichte zum Anfassen. Informationen und Exponate verbergen sich hinter Schubläden, Schränken und Türen, alle Exponate können angefasst und benutzt werden.

Berlin_DDR Museum DDR Museum in Berlin

Im DDR Museum wird Geschichte lebendig! Im DDR Museum wird Geschichte lebendig!

Kultfiguren aus der DDR - pittiplatsch, Schnatterinchen und Herr Fuchs! Kultfiguren aus der DDR – Pittiplatsch, Schnatterinchen und Herr Fuchs!
 

14. Geht auf Schatzsuche

Nicht nur für Touristen gehört der Besuch auf dem Flohmarkt am Mauerpark zum Wochenende dazu. Jeden Sonntag findet in der Bernauer Straße im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Wedding und Prenzlauer Berg ein riesiger Flohmarkt statt. Neben echten Händlern verkaufen hier auch Studenten, Künstler und Ottonormalverbraucher ihre lieben Sachen. Mit etwas Glück und gutem Auge findet ihr hier mit Sicherheit den einen oder anderen „Schatz“.
 

15. Hängt ein wenig im Tiergarten ab

Der Große Tiergarten, wie er korrekt heißt, erstreckt sich über 2,1 Quadratkilometer und ist Berlins grünes Herz. Das ehemalige kurfürstliche Jagdrevier ist mit seinen Spiel- und Liegewiesen, Grillflächen und Biergärten ein wunderbarer Platz zum Ausruhen, Spazierengehen oder einfach nur zum Abhängen.
 

16. Besucht das Holocaust Mahnmal

Das Holocaust-Mahnmal, welches als Denkmal für die ermordeten Juden Europas errichtet wurde, ist eines der größten und neuesten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Interpretationen des Denkmals gibt es viele – am besten ihr macht euch selbst ein Bild!

Ein stilles Mahnmal - das Holocust Denkmal! Ein stilles Mahnmal – das Holocaust Denkmal!
 

17. Schlendert durch dem „Pinselheinrich sein Milljöh“

Das nur aus ein paar Kopfsteinplastergässchen bestehende Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum und das älteste Wohngebiet Berlins.
Die Gegend rund um St. Nikolai, die älteste Kirche der Stadt, wird beherrscht von zahlreichen Cafés, Alt-Berliner-Restaurants und putzigen Andenkenläden.

Berlin_Nikolaiviertel Einst die Heimat von Heinrich Zille – heute ein wunderschönes Stadtviertel!

Berlin_Nikolaiviertel Im Nikolaiviertel gibt es Andenken aller Art und aller Größen!

Berlin_Nikolaiviertel Hier findet man überall kleine romantische Cafes!
 

18. Lernt Berlin von einer anderen Seite kennen

Berlins Wasserwege bieten eine tolle Möglichkeit, die Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu erkunden.
Es gibt unzählige Anbieter und Routen und sehr viele Anlegestellen in ganz Berlin.
Wir haben uns für die „Große Brückenfahrt“ entschieden. Sie dauert ca. 3,5 Stunden und führt in einem großen Kreis 23 Kilometer lang durch Spree und Landwehrkanal. Kommentiert wird die Tour von einer „echten Berliner Schnauze“, langweilig wird es da nicht eine Minute.
Übrigens … es soll in Berlin mehr Brücken als in Venedig geben! Allein 64 Brücken unterfahrt ihr auf dieser Tour.
Mehr Infos zur Tour findet ihr hier.

Sightseeing in Berlin geht auch anders! Sightseeing in Berlin geht auch anders!

Unterwegs auf der Spree Unterwegs auf der Spree

Berlin_Kottbusser Brücke Berlin hat mehr Brücken als Venedig 🙂
 

19. Genießt die einzigartige Atmosphäre am Gendarmenmarkt

Mit dem Französischem Dom, dem Deutschem Dom und dem Schauspielhaus, sagt man, der Gendarmenmarkt sei Berlins schönster Platz. Mag sein. Auf jeden Fall ein sehr schöner Platz.

Berlin_Gendarmenmarkt Einer der schönsten Plätze in Berlin – der Gendarmenmarkt!
 
Rund um den Gendarmenmarkt haben sich zahlreiche der besten Berliner Restaurants niedergelassen.

Unser persönlicher Favorit: das QUCHNIA –Kaffee, Brot, Kultur
Nicht ganz billig, aber mit einem grandiosen Blick auf den Gendarmenmarkt kann man hier, bei selbstgebackenem Brot und ausgefallenen Kaffeespezialitäten, richtig lecker frühstücken.

Berlin_Frühstück_Qunchina Lecker Frühstück im Qunchina!
 

20. Passiert Berlins bekanntesten Grenzübergang

Der ehemalige Kontrollpunkt Checkpoint Charlie ist wohl einer der bekanntesten Grenzübergänge. Der abgeriegelte Grenzübergang zwischen West- und Ostberlin war ausschließlich alliierten Streitkräften, Ausländern und Diplomaten vorbehalten.

Heute erinnern nur noch ein kleines Wachhäuschen und einige Warntafeln an den ehemaligen Kontrollpunkt.

Berlin_Kreuzberg Nur noch ein verlassenes Grenzhäuschen – mehr ist nicht übrig vom ehemaligem Grenzübergang.
Berlin_Am Checkpointcharliey Am Checkpoint Charlie

Berlin_Am Checkpointcharlie Heute haben die Schilder nur noch Erinnerungswert!
 

21. Bummelt durch die Hakeschen Höfe

Das denkmalgeschützte Hofareal besteht aus acht miteinander verbundenen Innenhöfen. Zahlreiche kleine Läden bieten Mode von Berliner Designern, ausgefallenen Schuhe, Schmuck und andere schöne Kleinigkeiten. Rund um die Hakeschen Höfe reihen sich gemütliche Cafés, hippe Restaurants und stylische Bars wie Perlen aneinander.
 

22. Lasst euch in der Bonbonmacherei verführen

Naschkatzen aufgepasst! Die Bonbonmacherei im Keller der Heckmannhöfe ist ein kleines Spezialitätengeschäft mit einer großen Leckerli-Auswahl!
Beim Betreten des Ladens strömt einem schon der wunderbare Duft der unterschiedlichsten Bonbons entgegen. Die Wände sind bis oben hin vollgestellt mit Kisten und Gläsern, die mit den süßen Leckereien befüllt sind. Das bringt nicht nur Kinderaugen zum Glänzen.

In der angeschlossenen Küche kann man beim Bonbonmachen zuschauen. Hier werden Original Berliner Bonbons, wie zu Omas Zeiten, traditionell über dem Feuer gekocht. Naschen erwünscht!

Berlin_Bonbonmacherei Schon draußen duftet es verführerisch!

Berlin_Bonbonmacherei Naschen erwünscht!
 

23. Esst eine Currywurst

Kein Berlin-Besuch ohne Currywurst!

Die beste Currywurst in Berlin verkauft Konnopke‘s Imbiss am Prenzlauer Berg. Ein Besuch ist Pflicht! „Auch wenn se scharf is.“

Konnopke gilt als erster Imbiss in Ost-Berlin, bei dem im Jahr 1960 die Currywurst eingeführt wurde. Seit dieser Zeit wird die Kult-Currywurst mit Ketchup, nach Familienrezept, verkauft.

Berlin_Currywurst Kein Berlin-Besuch ohne Currywurst!
 

24. Probiert etwas Neues!

Wo wir schon beim Essen sind, die Zeiten von „Ham wa nich“ sind vorbei. Und Berlin hat weit mehr zu bieten als Currywurst, Döner, Broiler und Buletten. Berlin ist Multikulti! Hier leben Menschen aus über 180 Nationen miteinander und man hat Gelegenheit, sich einmal um die Welt zu futtern. Wie wär es denn mit äthiopisch, australisch, libanesisch, südafrikanisch oder russisch?

Berlin_Essen-indonesisch Wie wär es mit indonesisch?
 

25. Besucht eines der vielen interessanten Museen der Museumsinsel

Kein großer Museums-Fan? Niemand zwingt euch in die Museen zu gehen. Ihr könnt auch einfach im Lustgarten abhängen und den Berliner Dom angucken.
Aber seid gewarnt: Berlin hat einige der besten Museen auf der Welt. Sollte die Warteschlange am Pergamon-Museum mal etwas zu lang sein, geht einfach zum nächsten Museum.
 

26. Taucht ein in die Geschichte Berlins

In der Mühlenstraße befindet sich die berühmte East Side Gallery an der Spree. Die 1,3 Kilometer lange Open Air Galerie ist das längste noch vorhandene Stück der Berliner Mauer.

Nehmt euch Zeit, um die unzähligen Gemälde zu bewundern.

Berlin_East Side Gallery Die East Side Gallery – eine große Open-Air-Galerie!

Berlin_Eastside Gallery East Side Gallery

Berlin_East Side Gallery Schluss mit Bruderkuss!

Berlin_Eastside Gallery_7
 

27. Entspannt euch in einer Strandbar

Strandbars gibt es wie Sand am Meer in Berlin, aber wo kommt echtes Karibikfeeling auf?

Richtig cooles Ambiente, Strand und Wasser findet ihr direkt an der Spree, unmittelbar neben der East Side Gallery, im Pirates Berlin. Am dazugehörigen Captains Beach kann man wunderbar ausspannen, die Füße in den Sand stecken, Cocktails schlürfen (natürlich gibt es auch alkoholfreie Getränke oder Kaffee), in der Sonne brutzeln und Spaß haben.

Falls sich dann noch der Hunger meldet, könnt ihr auf der Terrasse mit Spreeblick Pizza oder Pasta genießen.
 

28. Schaut der „Goldelse“ unter den Rock

„Goldelse“ wird die Siegesgöttin von den Berlinern genannt. Die Siegessäule auf dem Großen Stern erinnert an die preußischen Kriege, ist 67 Meter hoch, geschichtsträchtig und anstrengend. Man kann der Madame unter den Rock klettern, 280 Stufen führen durch das Innere zur schmalen Aussichtsplattform hinauf. Ein herrlicher Blick über die Stadt belohnt den mühsamen Aufstieg.

Auf der Plattform der Siegessäule kann man der "Goldelse" unter den Rock schauen. Auf der Plattform der Siegessäule kann man der „Goldelse“ unter den Rock schauen.[/caption]
 

29. Stattet Kreuzberg einen Besuch ab

Das Multi-Kulti-Viertel Berlins heißt Kreuzberg.

Im Kiez, rund um die Oranienstraße, kann man autonomes Flair genießen. Hier ist es bunt, lebendig und ein wenig chaotisch. Streetware-Shops, alternative Buch-, Platten-, Bio- und Feinkostläden wechseln sich mit Off-Galerien, Brutzelbuden, Restaurants, Bars, Cafés und Kneipen ab.

Berlin_Kreuzberg Hausfassade in Kreuzberg

Berlin_Kreuzberg Leben in Kreuzberg 🙂

Berlin_Kreuzberg Auch das ist Kreuzberg!
 

30. Gönnt euch eine Pause am Alexanderplatz

Er wird eigentlich nur „Alex“ genannt (der Ur-Berliner sagt „Allex“ mit kurzem „a“).

Hier trifft sich Jung und Alt. Ein idealer Platz um bei einer Berliner Weißen den vielen Straßenmusikern zuzuhören.

Berlin_Alexanderplatz Hier trifft man sich – am Alex!
 

31. Stattet auch dem Potsdamer Platz einen Besuch ab

Spektakulär war der Potsdamer Platz schon immer: in den 20er Jahren der verkehrsreichste Platz Europas, während der Berliner Teilung das wohl am meisten besichtigte Niemandsland, nach der Wiedervereinigung die größte Baustelle Europas und heute mit dem Sony Center, dem Bahntower oder Daimler City eine der beliebtesten Attraktionen Berlins.

Berlin_Sonycenter bei Nacht Am Abend erstrahlt das Sonycenter am Potsdamer Platz in tausend Farben!

Berlin_sonycenter bei Nacht Lichterspiele im Sonycenter
 

32. Erfahrt alles über das „Mädchen aus Ostberlin“

Berlin quillt über vor Veranstaltungen. Musicals, Shows, Theater, Kabarett, Konzerte – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auf den Seiten von Berlin.de findet ihr alle Termine und Informationen.

Wie wär es mit einem Musical? Wir haben uns für “Hinterm Horizont“ entschieden. Im Theater am Potsdamer Platz, auf historischem Boden, unmittelbar dort, wo früher die Mauer Berlin trennte, erzählt Rocklegende Udo Lindenberg seine große Liebesgeschichte über das „Mädchen aus Ostberlin“.

Berlin_Hintern Horizont Hinterm Horizont – das Musical

Berlin_Hinterm Horizont Die Geschichte vom „Mädchen aus Ostberlin“
 

33. Fahrt in 20 Sekunden zu den besten Blicken auf Berlin

Die besten Blicke auf Berlin, der schnellste Aufzug Europas, eine multimediale Freiluftausstellung, ein Panoramacafé und eine traumhafte Sonnenterrasse – das gibt es direkt am Potsdamer Platz, im Kollhoff-Tower.

In nur 20 Sekunden bringt euch der schnellste Fahrstuhl Europas auf 100 Meter Höhe, zum Panoramapunkt. Der Fernsehturm, das Brandenburger Tor, die Gedächtniskirche und viele weitere Sehenswürdigkeiten liegen euch hier zu Füßen.

Berlin_Panoramapunkt Blick vom Kollhoff-Tower über Berlin

Berlin_Panoramapunkt Aussicht vom Panoramapunkt
 

34. Sagt dem Hauptmann von Köpenick „Hallo“

Ein Ausflug nach Köpenick lohnt und das nicht nur des Hauptmanns wegen, dem man übrigens vor dem Rathaus tatsächlich „Hallo“ sagen kann.
Köpenick liegt am Zusammenfluss von Spree und Dahme und hat weit mehr zu bieten. Bummelt durch die schöne Altstadt, besucht das Schloss, spaziert entlang der Uferpromenade oder bewundert die hübsch restaurierten Häuser im Fischerkitz.

Berlin_Köpenick Den Hauptmann von Köpenick kann man die Hand schütteln

Berlin_Köpenick_Fischerkitz Kopfsteingeplasterte Gässchen im Fischerkitz
 
 
Hast du weitere Tipps für Dinge, die man in Berlin mit Teenager machen kann? Dann her damit in die Kommentare!
 
 

geschrieben von
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19 Kommentare

    • Danke Sabine.
      Und vielleicht habt Ihr nach einem Besuch in Berlin ja noch den einen oder anderen Tipp, den ich dann gern ergänze.
      Wenn es soweit ist, wünsche ich Euch viel Spaß!
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Toller Artikel.
    Ich bin zwar in Berlin geboren und war als Kind auch oft in Berlin unterwegs, jetzt mit 27 und eigenem Kind sieht man die Stadt nochmal mit anderen Augen.
    Wir fahren jetzt 1x jährlich in meine Heimat, auch damit die Verwandtschaft, den Sprössling sehen kann.
    Dein Link wird auf jeden Fall gespeichert und der Buchhandlung wird nächstes Jahr definitiv ein Besuch abgestattet.

    Als ich vor ein paar Jahren mal alleine dort war, bin ich einfach los gelaufen. Ohne Plan, ohne Ziel. Es war toll. Man sieht Berlin dann nochmal anders, entdeckt Ecken, die man womöglich nie gefunden hätte, kommt an Plätzen vorbei, die für die meisten Touristen unentdeckt bleiben. Natürlich hatte ich ein Handy dabei, mit Navigation, für den Fall, dass ich mich verlaufen hätte. 😀

    • Hallo Janina,
      wir freuen uns, wenn dir unser Artikel gefällt.
      Berlin ist so eine große Stadt und hat so viel zu bieten. Meine Tochter liebt Berlin.
      Ich bin öfter auch mal beruflich dort. Dann fahre ich oft am Abend in irgendeinen Stadtbezirk und bummel einfach drauflos. Spaziere durch die Straßen oder suche mir ein nettes Café, auch so ganz ohne Plan. Ich finde, so kann man einen Ort erst richtig kennen lernen.
      Liebe Grüße
      Frauke

      PS: Die Buchhandlung lohnt sich auf jeden Fall, einfach nur zum Staunen Haben wir mal ganz zufällig bei einem Bummel durch Kreuzberg entdeckt.

  • Liebe Frauke,

    für mich ist das Reisen allein mit meiner kleinen Tochter (3 Jahre) absolutes Neuland, da relativ frisch getrennt – bisher habe ich mich nur zu Freunden oder Familienmitgliedern getraut und fand das schon anstrengend, wenn man rund um die Uhr zuständig ist. Wann habt ihr denn angefangen mit we2ontour? Und hast du praktische Tipps für eine Mama mit Kindergartenkind on Tour? Geht das überhaupt? Ich habe gar keine Lust auf Pauschalreisen, aber auch großen Respekt vor der Verantwortung, wenn Frau auf eigene Faust losfährt. Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, als ich auf eure Website stieß, denn es macht doch Hoffnung, dass Mama und Tochter auch allein Abenteuer erleben können statt auf dem Sofa zu hocken.

    Schonmal danke für die Antwort und liebe Grüße!!

    • Hallo,
      ich kann dich gut verstehen. Diese Situation kommt mir sehr bekannt vor. Johanna war auch 3 Jahre alt, ich frisch getrennt und der Sommer und mein Urlaub rückten näher. Wochenlang habe ich überlegt und mir Gedanken gemacht, was ich mir und meiner Tochter zumuten kann. 
      Weißt du, was ich dann gemacht habe? Ich hab all meine Bedenken „über Bord“ geworfen, hab mir ein Zelt gekauft, mein Auto beladen, meine Tochter rein gesetzt und bin losgefahren. Unser Ziel: die Provence! 
      Ich würde es heute genau wieder so machen. Denn diese Reise war der Beginn von we2ontour. Dies ist nun 13 Jahre her und seit 13 Jahren reisen wir beide allein. 
      Leider sind diese Reisen auf dem Blog noch nicht zu finden, was ich dringend ändern muss. Ich werde mich noch einmal bei dir per Mail melden. 
      Liebe Grüße 
      Frauke

  • Liebe Frauke,
    vielen Dank für Ihre zahlreichen Empfehlungen. Ich plane evtl auch mit meiner 14 jährigen Tochter nach Berlin zu fahren. Können Sie mir eine Unterkunft dort empfehlen?
    Liebe Grüße aus Duisburg I.Muller

    • Liebe Frau Müller,
      Unterkünfte gibt es in Berlin mehr als genug. Uns ist es wichtig möglichst zentral und günstig zu übernachten. Viele Pensionen und Hostels sind zwar relativ günstig, haben aber meist ein Gemeinschaftsbadezimmer. Das mögen wir nicht unbedingt.
      Empfehlen können wir das Apart Hotel VEGA (Uhlandstr. 185/186, Charlottenburg-Wilmersdorf, 10623 Berlin) übernachtet. Das Hotel liegt ganz in der Nähe vom Kurfürstendamm und nur 5 Gehminuten vom U-Bahnhof Uhlandstraße entfernt. Die Preise sind ok, das Personal ist sehr nett, die Zimmer sind top mit eigenem Badezimmer. Frühstück wird dort zwar nicht angeboten, aber direkt gegenüber befindet sich eine Bäckerei. Dort kann man morgens gut frühstücken.
      Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie mich gern ansprechen.
      Liebe Grüße nach Duisburg
      Frauke Lilius

  • Liebe Frauke,

    habe eine aus Ost-Berlin stammende Mutter; kenne also Berlin sehr gut.
    Die Großeltern haben wir, als noch die Mauer stand, oft besucht. Als Kind sind
    mir die Besuche in Ost-Berlin noch gut in Erinnerung. Alexanderplatz, Friedrichshain, Warschauer Brücke, Unter den Linden etc.
    Danke für Euren tollen Tipps, wir wollen demnächst mit Tochter und Enkelin ( 15 Jahre alt) wieder mal einen ‚Trip nach Berlin machen und es hat sich so viel
    geändert; Gott sei Dank! Bin gespannt!

    Liebe Grüße aus Harxheim b. Mainz
    Marianne

    • Liebe Marianne,
      du wirst echt überrascht sein, wieviel sich verändert hat. Geboren und aufgewachsen in der DDR, kenne ich den Osten Berlins auch noch vor dem Mauerfall. Man erkennt die Stadt kaum wieder und für mich ist es immer wieder schön auch „die andere Seite“ zu besuchen.
      Berlin ist so toll und die Enkelin wird ganz sicher begeistert sein.
      Wir wünschen euch ganz viel in Berlin!
      Liebe Grüße
      Frauke

  • AlSo unsere Teenagertochter war beeindruckt von den Führungen der Berliner Unterwerfen e.V. Auch ein Besuch im Zoo fand sie als 14 jährige toll. In der Cafeteria der TU bietet sich ein toller Blick und günstig ist es auch. Nun fahren mein Sohn und ich nochmals zu zweit.
    Liebe Grüsse Katherine aus Zürich

    • Liebe Katherine,
      danke für deine tollen Ergänzungen. Eine Tour durch die Berliner Unterwelten werden wir bei unserem nächsten Besuch in Berlin auf jeden Fall einplanen. Das hört sich sehr interessant an.
      Wir wünschen euch viel Spaß in Berlin!
      Liebe Grüße
      Frauke & Jojo

  • Übrigens gibt es das Musical Hinterm Horizont nicht mehr in Berlin. Bitte mal aktualisieren.
    Könnt ihr euch für Hamburg vornehmen. Aber auch nur noch bis 29.10. Also schnell sein.

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