Auf die Bretter, fertig, los! Skifahren am Wilden Kaiser!

 

Von Lieblingspisten, Kaiserschmarrn und Kaiserwetter

 

Warum gibt es keine Berge in NRW?

Wir lieben den Winter, wir lieben die Berge und sind verrückt nach Schnee.

Nur leider ist dies am Niederrhein in Nordrhein Westfalen, wo wir zu Hause sind, eher selten.

Hier gibt es keinen richtigen Winter, keine Berge und erst recht keinen Schnee. Hier wissen die meisten nicht einmal wie „SCHNEE“ geschrieben wird 😃. Da, wo wir wohnen, ist das Land so flach, dass wir den Nachbarn in Holland fast ins Fenster schauen können.
Na gut, ist nicht ganz richtig. Wir haben schon Berge in NRW, im Sauerland, und man kann dort sogar Skifahren, sofern das Wetter mitspielt. Aber wir meinen so richtige Berge … so was wie die Alpen zum Beispiel.

Für uns Flachlandtiroler üben die Alpen eine besondere Faszination aus und wann immer es geht, zieht es uns dorthin.
 
Am vorletzten Wochenende war es endlich mal wieder soweit, wir haben das Auto beladen und sind für ein verlängertes Wochenende nach Österreich gefahren.

Denn ohne mindestens einmal Skifahren zu gehen, geht es bei uns im Winter nicht. Das Fahrgefühl, der Spaß im Schnee – ab und an brauchen wir dies.
 

Das Skifahren ist doch das Beste am Winter, oder?
 

Am Wilden Kaiser-13_we2ontour

Skifahren – das Beste am Winter!

 
Diesmal ging es nach Scheffau zur SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental.

Die SkiWelt kennen wir sehr gut. Wir haben hier schon viele Skitage verbracht und das Gebiet rund um den Wilden Kaiser gehört zu unseren Lieblings-Skigebieten.

 

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental liegt in den in den Nördlichen Kitzbühler Alpen in Tirol.

Neun kleine Orte kuscheln sich in die Täler zwischen Wildem Kaiser und Choralpe. Kleine gemütliche Dörfer, in denen Gastfreundlichkeit ganz groß geschrieben wird und die sich zur SkiWelt Wilder Kaiser zusammengeschlossen haben. Damit ist das Gebiet Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet.

 

Pistenplan SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

*Quelle: www.skigebiete-test.de

 

Über 280 Pistenkilometer mit perfekt präparierten Hängen, 90 moderne Lifte, über 70 urige Hütten mit Sonnenterrassen, die zum Einkehrschwung einladen und dazu bei schönem Wetter der Panoramaausblick auf die mächtigen grauen Zacken des Kaisergebirges.

Es macht wirklich großen Spaß, in diesem riesigen Ski-Gebiet zu fahren.

Egal, ob für ein langes Wochenende oder für einen ausgedehnten Skiurlaub – der Wilde Kaiser ist ein äußerst lohnenswertes Ziel.

 
 

Hier folgen unser Ski-Gebiets-Check und alle wichtigen Informationen:
 

Pistencheck

Von den 280 Pistenkilometern am Wilden Kaiser sind 136 blau markiert, 127 rot markiert und 17 schwarz markiert. Ein unschlagbares Pistenangebot, da ist vom Anfänger bis zum Könner für jeden etwas dabei.

Obwohl keiner der Gipfel die 2.000-Meter-Marke knackt, erweist sich die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental als erstaunlich schneesicher: Über 1.500 Schneekanonen und -lanzen sorgen auf allen wichtigen Verbindungen für größtmögliche Mobilität innerhalb des Pistennetzes.
 
Highlights:
Wer sich möglichst viele Pisten und ein großes Skigebiet wünscht, der ist hier richtig.
 
Minuspunkte:
Leider nur wenige Abfahrten in der Kategorie schwarz.
 
 

Kinder- & Familientauglichkeit

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental ist das perfekte Skigebiet für Familien: breite, sanfte Hänge und perfekt präparierte Pisten sowie viele blaue Pisten und Talabfahrten.

Dazu gibt es irrsinnig viele Angebote für Familien: 22 Skischulen mit eigenem Kindergelände und speziellen Kinder-Skikursen (ab 2 Jahre), ein Betreuungsangebot für die Allerkleinsten (ab 5 Monate), 4 Funparks, ein Iglu-Dorf, Renn- und Geschwindigkeitsmessstrecken, beleuchtete Rodelbahnen und sogar ein Nachtskigebiet.
 
 

Unsere 8 Lieblingspisten in der SkiWelt

Hier kommen unsere Lieblingsabfahrten im Skigebiet am Wilden Kaiser (in beliebiger Reihenfolge).

Es dürfte leicht zu erkennen sein, dass wir Fans von breiten, flowigen Pisten sind, auf denen man gerne auch mal etwas zügiger unterwegs sein kann. Auch anspruchsvolle Pisten sind inzwischen kein Hindernis mehr. Im Gegenteil: für Jojo der Nervenkitzel in Verbindung mit jeder Menge Spaß, für mich dann eher die Herausforderung.

 

Talabfahrt vom Brandstadl (1.650 m) nach Scheffau

60 Brandstadl Talabfahrt nach Scheffau (schwarz), Länge: 1.637 Meter, 521 Höhenmeter + 60 Abfahrt Scheffau (rot), Länge: 1.473 Meter, 273 Höhenmeter

Wenn man aus der Berg-Bahn am Brandstadl aussteigt und sich links hält, kann man direkt in die schwarze Piste einsteigen, die später in eine rote Piste übergeht. Beim Einstieg auf der linken Seite kannst du fast allein unterwegs sein, da die meisten den Einstieg auf der rechten Seite bevorzugen.
Besonders am Morgen, wenn die Piste noch frisch und jungfräulich ist, macht die Abfahrt mega Spaß. Sie ist breit in den Kurven, schmal in den Geraden und gesäumt von dichtem Wald.

Einkehrtipp: Neualm (an der Mittelstation Brandstadlbahn)
 

Am Wilden Kaiser-32_we2ontour

Einstieg zur Talabfahrt vom Brandstadl nach Scheffau

 

Am Wilden Kaiser-33_we2ontour

Schon bald wird aus der schwarzen eine rote Piste!

 
 

Talabfahrt vom Hartkaiser (1.550 m) nach Ellmau

80a Hartkaiser Talfahrt (rot), Länge: 2.249 Meter, 700 Höhenmeter
oder 80 Hartkaiser Talabfahrt (blau), Länge: 3.623 Meter, 713 Höhenmeter

Die Abfahrten hinunter nach Ellmau sind zumeist mittelschwer und führen entlang der Standseilbahn, immer wieder muss man unter ihr durch, und durch den Wald.

Beide Pisten befinden sich am selben Hang, nur Waldinseln trennen sie. Die Rote Piste nimmt die steileren Wege im Gelände, letztendlich treffen sie immer wieder zusammen.
 
 

Talabfahrt vom Talkaser Gipfel (1.770 m) nach Westendorf

110 Alpenrosenabfahrt (rot) vom Talkaser Gipfel, Länge: 2.164 Meter, 494 Höhenmeter + 110b Elmererabfahrt (rot) ab Mittelstadion, Länge: 2.290 Meter, 591 Höhenmeter

Eine super lange Abfahrt, macht unheimlich Spaß zu fahren. Nur ein kurzes Stück ist die Piste schmal und steil.
 
 

Gipfelabfahrt Nord von der Hohen Salve (1.829 m) nach Hochsöll

Die Hohe Salve ist die Königin der SkiWelt-Gipfel: ein nackter, runder, sich steil erhebender, vom Wind umspielter Gipfel, um den die Dohlen kreisen. Hier findest du die steilsten roten und schwarzen Pisten im Gebiet.
 

Blick zur Hohen Salve-2_Wilder Kaiser_we2ontour

Die „Königin“ vom Wilden Kaiser – die Hohe Salve!

 
42 Black Eagle (schwarz), Länge: 936 Meter, 301 Höhenmeter + 43 Keatabfahrt (rot), Länge: 2.496 Meter, 573 Höhenmeter

Die schwarze Black Eagle Abfahrt lieben wir ganz besonders.

Nachdem man die ersten recht steilen Meter überwunden hat, kann man auf der anschließenden roten Keatabfahrt locker ausschwingen, bevor es mit der Gondel wieder auf die Hohe Salve geht – zur nächsten Abfahrt.

Einkehrtipp: Gipfelalm Hohe Salve
 
 

Südabfahrt von der Hohen Salve (1.829 m) nach Hochbrixen

2c Südabfahrt Hohe Salve (schwarz*), Länge: 491 Meter, 200 Höhenmeter

*Nur für geübte Fahrer, da sehr steil!

Wer es gern noch anspruchsvoller mag, sollte die Südabfahrt von der Hohen Salve fahren. Obwohl sie mit Abstand den schnellsten Weg nach Hochbrixen ermöglicht, will sie kaum jemand fahren. Sie ist zu grob und zu steil.
 
Auch ich verbinde mit dieser Abfahrt eine Hassliebe. Als ich diese schwarze Piste vor vielen Jahren zum ersten Mal gefahren bin, stürzte ich kurz nach dem Einstieg. Auf der völlig vereisten Piste konnte ich mich nicht fangen und bin die gesamte Abfahrt mit einem Affenzahn auf Hintern und Rücken nach unten gerutscht. Zum Glück waren keine Menschen auf der Piste, ich hätte nicht ausweichen können.
Alles ist gut gegangen. Außer kleinen Prellungen und unzähligen blauen Flecken ist mir nichts passiert.

Aber nach diesem Erlebnis habe ich diese Piste lange Zeit gemieden.
Auf Drängen meiner Tochter, die diese Abfahrt schon immer ganz besonders mochte, habe ich es irgendwann doch noch einmal versucht. Zum Glück, war gar nicht so schlimm. Respekt habe ich aber immer noch vor der Abfahrt. Kurz bevor ich in die steile Piste einfahre, spüre ich jedes Mal dieses Kribbeln im Bauch. Es dauert meist ein paar Schwünge bis ich meinen Rhythmus gefunden habe und sich dieses spezielle Gefühl einstellt – dann ist es purer Spaß.
 

Auf der Hohen Salve_Wilder Kaiser_we2ontour

Jojo liebt diese Abfahrt!

 
 

Von der Choralpe (1.820 m) nach Brixen im Thale

11 Kandleralmabfahrt (rot), Länge: 5237 Meter, 1211 Höhenmeter

Diese Piste ist mit über 5 Kilometern Länge und mehr als 1.000 Höhenmetern eine echte Herausforderung.
Im obersten Teil, geht es noch recht gemütlich dahin, dann wird die Piste immer steiler – und geiler. Das schwierigste Stück kann umfahren werden und bei der Kandleralm hat man auch schon das Meiste geschafft.

Einkehrtipp: Kandleralm
 
 

Abfahrt vom Zinsberg (1.674 m) zur Aualm

71 Aualmabfahrt (rot), 2652 Meter, 517 Höhenmeter

Meist eine ziemlich buckelige, da viel befahrene Abfahrt. Wird deshalb nie langweilig.

Einkehrtipp: Aualm
 
 

Abfahrt vom Gampengogel (1.957 m) Richtung Kitzbühel

120 Ki-West-Abfahrt (rot), Länge: 4.190 Meter, 836 Höhenmeter

Etwas unterhalb der Bergstation am Gampengogel startet die herrliche, 4 Kilometer lange Ki-West Abfahrt, vorbei am Kreuzjöchlsee und hinunter Richtung Kitzbühel.
Die Ki-West Abfahrt ist hauptsächlich leicht, es gibt aber hin und wieder ein paar steilere Passagen.

Von der Talstation kann man mit Skibussen zur etwa 2 Kilometer entfernten Pengelsteinbahn fahren und schon ist man im Skigebiet von Kitzbühel. Aber aufgepasst: der Skipass vom Wilden Kaiser ist dort nicht gültig! Also besser mit der Gondel zurück auf den Gampengogel.
 

Zur Übersicht hier noch der aktuelle Pistenplan.
 
Welche ist deine Lieblingspiste in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental?
 
 

Unsere Einkehrtipps – Hütten / Après-Ski

Vom SB-Restaurant über die gemütliche Hütte mit Bedienung ist alles vorhanden.

Statistisch alle 3,5 Kilometer eine Einkehrmöglichkeit – die über 70 Hütten und Restaurants verteilen sich breitflächig auf das Skigebiet und locken zum Einkehren.

Après Ski kannst du in fast allen Orten an Schirmbars oder netten Lokalen machen oder du kannst den Skitag gemütlich auf einer Hütte ausklingen lassen.
Wir sind nicht die großen Après-Ski-Fans (eine heiße Sauna ist uns nach einem anstrengenden Tag auf der Piste lieber).

 

Und so folgen hier unsere Tipps für einen Einkehrschwung:
 

Bergrestaurant Jochstubn – unsere Lieblingsstube am Wilden Kaiser

Kein Besuch am Wilden Kaiser ohne eine Einkehr in der Jochstubn, eine urig, gemütliche Stube, mit kleinen Nischen und großem offenen Kamin.
Am Wochenende gibt es hier oft Livemusik. Dann spielen die Jochstub’n-Buam auf zur Hüttengaudi.
Hier bekommst du den besten Kaiserschmarrn in ganz Österreich.

Hinkommen: Bergstation Joch-, Mulden-, Aualm (Lift 6, 70, 71)
 

Jochstubn_Wilder Kaise_we2ontour

Blick zur Jochstubn (Quelle: http://www.jochstubn.at/)

 
Hüttengaudi_Jochstubn_Wilder Kaiser_we2ontour

Hüttengaudi mit den Jochstub’n-Buam 😀

 

 

Gipfelalm Hohe Salve

Auch wenn das Essen nicht ganz so lecker wie in der Jochstubn ist, ist die Gipfelalm auf der Hohen Salve bei schönem Wetter unbedingt zu empfehlen.
Hier findest du die erste drehende Panoramaterrasse mit 360° Rundblick auf die umliegenden dreitausender Gipfel.
Wer sich hier einen Platz erkämpft hat, steht meist so schnell nicht wieder auf.

Die Hohe Salve ist nicht nur der schönste Aussichtsberg Tirols, sondern gleichzeitig auch Startpunkt für die längste Abfahrt der SkiWelt!

Hinkommen: Bergstation Salvenbahn II (Lift 22), Hohe Salve (Lift 42)
 
Gipfelrestaurant_Hohe Salve_Wilder Kaiser_we2ontour
 

Bergrestaurant_Hohe Salve_Wilder Kaiser_we2ontour

Kaiserschmarrn mit Kaiserausblick 🙂 auf der Gipfelalm

 
 

Kandleralm

Die Kandleralm, ein uriger kleiner Berggasthof liegt auf 1.120 Metern Höhe in ruhiger und sonniger Lage, direkt an der Abfahrt 11 von Choralpe nach Brixen im Thale.
Bei schönem Wetter kannst du hier die gute Tiroler Bergluft auf der Außenterrasse genießen und dich mit herzhaften Schmankerl verwöhnen lassen.

Hinkommen: direkt an der Abfahrt 11

 

 

Unsere Unterkunft-Tipps

Wir können dir gar keine Unterkunft im Skigebiet selbst empfehlen. Aber es gibt unzählige Hotels, Pensionen, Apartments, Privatzimmer und sogar Wintercampingplätze im der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental.

Schon seit vielen Jahren übernachten wir ganz in der Nähe vom Skigebiet, in Oberaudorf.
Oberaudorf liegt noch in Deutschland und ist gerade einmal 25 Kilometer von dem Talstadion in Scheffau am Wilden Kaiser entfernt. Klar, das heißt zwar morgens und abends fahren, aber da du außerhalb vom Skigebiet bist (Oberaudorf selbst hat nur ein kleines Ski Gebiet), sind die Preise um einiges günstiger.
In der Hauptsaison kannst du hier, bei frühzeitiger Buchung, bis zu 50 Prozent sparen.
 
Besonders empfehlen können wir den Gasthof Ochsenwirt und das Hotel Großfuchsenhof.
 
Aber solltest du auf der Suche nach einer besonders hübschen Unterkunft sein, dann solltest du im Alpenhotel Bernard‘s in Oberaudorf absteigen.
Buche unbedingt ein Zimmer im gegenüberliegenden Seebacher Haus, ein historisches Gemäuer mit modernem Charme, dass seit 2012 zum Bernard’s gehört.

Das bereits 1610 im Grundbuch eingetragene Gebäude wurde 2006 denkmalgetreu restauriert. Somit blieb der historische und traditionelle Charme des Bauwerks erhalten.
Der Name „Seebacher Haus“ leitet sich von dem einstigen Bürgermeister Andreas Seebacher ab, der um 1890 das Amt ausübte und in diesem Haus mit seiner Familie wohnte.

Du kannst dir nicht vorstellen, mit wieviel Liebe zum Detail die Zimmer und Stübchen eingerichtet sind. Wir sind jedes Mal hin und weg. Vom Geschirr bis zur Bettwäsche: alles ist so liebevoll und mit unglaublich viel Gespür ausgewählt.
Auch eine kleine Weinstube und einen tollen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad gibt es hier.
 

Bernard's_Seebacher Haus_we2ontour

Das Seebacher Haus in Oberaudorf

 
 

Praktische Infos und Tipps

 

Anfahrt zur SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

Mit dem Auto
Von Deutschland auf der Autobahn 12 von München über Rosenheim bis Kufstein, dort die Ausfahrt Kufstein Süd nehmen und Richtung St. Johann bis zum jeweiligen Talort der SkiWelt.

Mit der Bahn
Brixen im Thale, Westendorf und Hopfgarten werden von der Österreichischen Bundesbahn angefahren. Vor allem Hopfgarten bietet sich zum Ausstieg an, da die Gondelbahn ins Skigebiet nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt liegt.

Mit dem Flugzeug
Über die Flughäfen Salzburg, München und Innsbruck und die von dort ausgehenden Bahnanbindungen ist die SkiWelt problemlos erreichbar.
 
 

Skipasspreise

Die Tageskarte für die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental kostet in der Saison 2015/16: 46 Euro (Erwachsene), 37 Euro (Jugendliche) und 23 Euro (Kinder).

Die aktuelle Preisübersicht gibt es hier.

 
 
Noch bis 3. April 2016 haben die Pisten des Skigebietes Wilder Kaiser in dieser Saison geöffnet. Nichts wie los also!

Ski Heil!

 
 
Zum Abschluss kommt hier noch eine kleine Zusammenfassung und eine Fotostrecke von unserem langen Wochenende am Wilden Kaiser.
 

2 und kEIN Tag Skifahren

2 Tage konnten wir unseren Drang nach Wintersport ausleben – nicht viel, aber immerhin!
 

Tag 1 – Ein Tag voller Sonne & Schnee

Am ersten Tag hatten wir perfekte Skibedingungen: blauen Himmel, strahlenden Sonnenschein, am Morgen super präparierte Pisten und ziemlich geile Schnee-Bedingungen!
Wenn man meckern wollte, könnte man sich über die Temperaturen beschweren. Zum Skifahren ist es mit + 8 Grad fast schon zu warm. Denn jeder Skifahrer weiß, die Sonne fordert auch ihren Tribut. Es bilden sich langsam weiche Schneehaufen bis überall der Sulz herrscht. Was Snowboarder freuen mag, ist für Skifahrer eher anstrengend.
 

 Am Wilden Kaiser-9_we2ontour

 
Am Wilden Kaiser-10_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-18_we2ontour
 
Blick zur Hohen Salve-1_Wilder Kaiser_we2ontour
 
Blick vom Brandstadl_wilder Kaiser_we2ontour
 
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Am Wilden Kaiser-11_we2ontour
 
Titelfoto-1_Wilder Kaiser_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-5_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser_we2ontour
 

 

Tag 2 – Ein Tag ohne Sonne, aber mit ganz viel Schnee

Der morgendliche Wettercheck aus unserem Fenster bestätigt die Wettervorhersage – es schneit und schneit und schneit.
Wolkenverhangene Berghänge, schlechte Sicht und dichter Schneefall – bei solchen Bedingungen ist das Skifahren kein leichtes Unterfangen. Gerade beim Skifahren ist gute Sicht schon von Vorteil.

Dafür sind am Berg jedoch die Pisten weiß, fast menschenleer und laden zu gewaltigen Schwüngen ein.

Der Winter hat sich am Wilden Kaiser eingenistet. Aber beschweren wollen wir uns ja nicht, wenn Frau Holle endlich die richtig dicken Schneeflocken tanzen lässt.
Anstelle der eigentlichen geplanten Tagestour Richtung Westendorf fahren wir heute nach Lust und Laune.

 

Auf dem Weg zum Brandstadl_Wilder Kaiser_we2ontour
 
Talabfahrt_Scheffau_Wilder Kaiser_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-5_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-23_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-28_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-31_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-30_we2ontour
 
Jochstubn_Wilder Kaiser_we2ontour
 
Jochstubn_Kaiserschmarrn_Wilder Kaiser_we2ontour
 
Am Wilden Kaiser-34_we2ontour

 
 

Tag 3 – Kein Skifahren

Unser letzter Skitag fällt leider ins Wasser, na ja besser in den Schnee.

Zwar hat der Schneefall in der Nacht aufgehört, am Morgen erwartet uns ein stürmischer Sonne-Wolken-Mix.
Aber Jojo hat sich einen Virus eingefangen oder etwas Falsches gegessen. Sie hat die ganze Nacht mit Übelkeit gekämpft und sich intensiv mit der Kloschüssel unterhalten. Am Morgen geht es ihr zwar etwas besser, aber nach so einer Nacht macht Skifahren nicht wirklich Spaß.

So lassen wir den letzten Tag ausfallen (wäre sowieso nur noch ein halber Tag auf der Piste gewesen, am frühen Nachmittag wollten wir eh die lange Heimreise antreten).

 

 

Konnten wir ein wenig Begeisterung für das Skifahren und die Berge in dir wecken oder teilst du unsere Leidenschaft für das Skifahren?
Verrate uns doch deinen schönsten Skiort! Wir sind schon gespannt.

 

 

9 Kommentare
  • Thomas
    Februar 9, 2016

    Hallo ihr beiden,
    das sind ja mal großartige Fotos! Auch wenn ich kein Skifahrer bin, mag ich die Gegend dort total. Ich glaube, wir waren fast zeitgleich unterwegs und auch ich habe in Oberaudorf mein „Basislager“ errichtet. Neben dem Ochsenwirt kann ich dort den Gasthof Kaiserblick übrigens sehr empfehlen.
    Schöne Grüße
    Thomas

    • Frauke Lilius
      Februar 9, 2016

      Hallo Thomas,
      den Gasthof Kaiserblick kennen wir auch sehr gut. Wir sind dort auch schon mehrfach abgestiegen. Hat uns immer gut gefallen und das Essen war besonderes lecker.
      Wir finden es total schade, dass die neuen Bewirtschfter das Konzept geändert haben. Irgendwie fehlt die urige Stimmung und die neue Speisekarte passt nicht so recht in einen bayrischen Gasthof.
      Liebe Grüße
      Frauke & Jojo

  • Thomas
    Februar 10, 2016

    🙂 freut mich, dass nicht nur mir das neue Konzept im Kaiserblick missfällt. Ich hatte mich schon so auf die Käsespätzle dort gefreut und dann stehen dort nur noch Pizzen auf der Karte… Ich empfand das auch als völlig unpassend.
    Schöne Grüße
    Thomas

    • Frauke Lilius
      Februar 10, 2016

      Die Käsespätzle 🙂 🙂 🙂
      Ob sich die neue Speisekarte durchsetzt? Pizzen in einem bayrischen Gasthof?
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Elisa
    Februar 10, 2016

    Hallo ihr Zwei.

    Jetzt habt ihr „Flachlandtiroler“ es doch glatt eher in die Berge geschafft, als ich. 🙂
    Bei euren Fotos bekomme ich grad arg Lust, endlich wieder zum Snowboarden zu fahren. Bisher hat mir ja das milde Wetter immer einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Liebe Grüße
    Elisa

    • Frauke Lilius
      Februar 10, 2016

      Hallo Elisa,
      du glaubst gar nicht, wie sehr wir um dieses Wochenende gezittert haben. Nachdem unser Skiausflug Ende November bereits „ins Wasser“ gefallen ist, habe ich die letzten Wochen fast täglich die Schneeberichte und Wettervorhersagen für den Wilden Kaiser verfolgt.
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Kathi
    Februar 13, 2016

    Hallo ihr beiden,
    einen tollen Blog habt ihr! Bei diesen winterlichen Fotos bekomme ich ja wieder richtig Lust aufs Skifahren. Wie gut, dass es für uns am Montag wieder in die Berge geht 🙂
    Liebe Grüße,
    Kathi

    • Frauke Lilius
      Februar 13, 2016

      Hallo Kathi,
      ganz lieben Dank! Schön, wenn dir unser Blog gefällt.
      Für uns war es wahrscheinlich der letzte Ausflug in die Berge in diesem Winter 🙁 Für ein Wochenende ist es einfach zu weit.
      Wir wünschen euch ganz viel Spaß!
      Liebe Grüße
      Frauke & Jojo

  • Franz
    Februar 17, 2016

    Hallo,

    ja ja Oberaudorf, der Kaiserblick, das Seebacher-Haus, der Schweinsteiger und der Hans.

    Hängen eigentlich noch die ganzen Bilder im Flur des Kaiserblick über die der Hans dann Geschichten erzählen konnte, z.Bsp über Helmut Haller und Pele :D, schade wenn die ganze Tradition des Hauses auch über Board gegangen wäre. Wenn wir mit unseren Borussen outfits in der Gaststube gesessen haben und dann die allgemeinen Sticheleien über und gegen Bayern/Borussia liefen 🙂 oder wenn wir mir der Raute beim Schweinsteiger einkaufen gegangen sind.

    Insgesamt schon ein sympatisches Dorf, dazu das kleine Skigebiet im Dorf, das Sudelfeld (war übrigens gestern im Fernsehen) quasi um die Ecke und natürlich der wilde Kaiser, der noch Mautfrei zu erreichen ist (Maut ab Kufstein Süd (Stand 2015)). Wobei selbst das Zillertal mit seinen ganzen Skigebieten kann man noch gut erreichen.

    Schade das der Wilde Kaiser nur bis knapp 2000 meter hoch geht. Dieses vielfältige und gut ausgebaute Skigebiet leidet auch zunehmend unter der Erwärmung.

    Ja die Abfahrt nach Kitzbühl ist was für jemanden der mal eine gute Strecke am Stück zurücklegen möchte, dabei aber auf echte Herausforderungen im steilen Gelände verzichten kann, aber den Ski auf breiten Pisten laufen lassen kann und nie so flach das man schieben muss. Dadurch das sie am rande des Skigebietes liegt auch nicht so voll und für mich eine Strecke wo man einfach Spaß am Skifahren haben kann.

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