Der Hass wohnt in Hebron

Um uns herum Scherben und Steine, Parolen und Schmierereien, eingeschlagene Fensterscheiben und verbarrikadierte Geschäfte.
 
Wir sind in Hebron, mitten im Westjordanland, der sogenannten „Westbank“, an einem der explosivsten Orte in der Auseinandersetzung zwischen Palästinensern, ultraorthodoxen Juden und renitenten Siedlern.
 
 

Bange machen gilt nicht

Man muss kein Held sein, um Palästina zu bereisen, obwohl der Großteil der Israelis von einem Besuch der palästinensischen Gebiete abrät.

Trotz dieser Warnungen haben wir uns für den Abstecher ins Westjordanland entschieden. Unseren ursprünglichen Plan, die Westbank auf eigene Faust mit einem Mietwagen zu bereisen, haben wir allerdings verworfen.
Es gibt zu viele negative Nachrichten aus der Gegend. In den Medien wird Hebron als das Hauptquartier der Hamas im Westjordanland bezeichnet. Dann muss es ja wirklich gefährlich dort sein, denken wir uns und vertrauen uns einem erfahrenen Tourguide an.
 
 

Arabien in Israel

Auf ihrem Platz zwischen den Stühlen ist es ausgesprochen unangenehm: Sie haben den israelischen Pass, werden aber nicht als gleichberechtigte Bürger akzeptiert. Sie sind Palästinenser!

Ihre Dörfer sind, was unübersehbar ist, finanziell deutlich schlechter gestellt als jüdische.
Auf der knapp einstündigen Fahrt von Jerusalem nach Hebron bekommt das Bild vom hochmodernen Israel erste Risse.
Die Fassade bröckelt weiter, als wir Hebron erreichen. Wohin wir schauen, schwerbewaffnete Soldaten.
 
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In Hebron sind ein paar Tausend Soldaten stationiert, um einige hundert Einwohner zu schützen – das ist die erste Info, die wir von Sallum, unserem israelischen Tourguide, bekommen.

Schutz? Das ist die Begründung für das unausgewogenene Zahlenverhältnis? Überhaupt für die Stationierung von israelischen Soldaten in einer Stadt, die nicht auf israelischem Staatsterrain liegt, sondern mitten im Westjordanland?

Tatsächlich leben in Hebron etwa 800 jüdische Siedler, beschützt von der israelischen Armee und unterstützt von der israelischen Regierung.
 
 

Hebron – eine Geisterstadt

Hebron, die größte Stadt der Westbank, ist eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Städte der Welt.
Vom einstigen Glanz ist heute nichts mehr zu spüren.

Seit mehr als 20 Jahren gleicht die Stadt einer Geisterstadt. Seit einem Massaker, das ein jüdischer Siedler verübt hat und den anschließenden Ausschreitungen der Palästinenser.
 
Das Zentrum von Hebron ist verwaist und verwahrlost. Fast alle Geschäfte sind geschlossen, offenkundig seit langem. Farbe blättert von den einst bunten Blechtüren, ein milchiger Staubfilm bedeckt die Fenster.
 
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Kein Laut ist zu hören, nur von Ferne ruft der Muezzin zum Gebet. Keiner, der mal aus dem Fenster schaut. Niemand, der Einkaufstüten nach Hause trägt oder spazieren geht. Nirgendwo Kinder, die spielen.
Das Leben in der ehemals quirligen Altstadt, mit ihren Märkten und Kaffeehäusern, ist ausgelöscht.
Da wo einst ein buntes Treiben herrschte sind die Straßen leer, gepanzerte Fahrzeuge stehen am Straßenrand.
 
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Hier hat die israelische Armee die Kontrolle. Die Straße ist in zwei Wege getrennt. Rechts für Palästinenser, links für Juden. Palästinenser dürfen jüdische Wege nicht benutzen.

Ein paar Siedler sind zu sehen, erkennbar an ihrer gehäkelten Kopfbedeckung.

Nur Siedler können sich hier frei bewegen.
 
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Die Situation ist makaber. Mit unserem deutschen Pass dürfen wir zwar alle Bereiche der Stadt besuchen, fühlen uns aber nicht wohl bei dem Gedanken, dass dies den Einheimischen verwehrt ist.

Nur in wenigen Häusern der Altstadt wohnen noch Palästinenser, sie konnte man (noch) nicht vertreiben. Die Fenster und Balkone, hinter denen trocknende Wäsche und neugierige Kinderaugen zu sehen sind, gleichen Käfigen. Es sind selbst gebaute Gefängnisse, zum Schutz vor Steine werfenden Siedlern und ihren Kindern. Die Haustüren sind versiegelt, die Familien müssen wie Diebe über Leitern und Dächer von den Rückseiten in ihre Häuser klettern.

Die Soldaten sind für die Siedler da, nicht für die palästinensischen Familien. Übergriffe sind an der Tagesordnung.
 
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Das Grab Abrahams

Wir nähern uns der Höhle Machpela, in der sich der Überlieferung nach die letzten Ruhestätten der drei Erzväter Abraham, Isaak, Jakob und ihrer Frauen befinden. Das Grab der Patriarchen ist sowohl für religiöse Juden als auch Muslime und Christen ein heiliger Ort.
 
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Über den Höhlen befindet sich die Abraham-Moschee. Der religiöse Komplex ist in zwei Teile getrennt, der südliche Teil ist eine Moschee, der nördliche Teil eine Synagoge.

Kaum ein anderes Ereignis charakterisiert den Riss zwischen jüdischen und palästinensischen Stadtbewohnern so deutlich, wie die die Teilung der Moschee. Nach Beendigung des 6-Tage-Krieges im Jahre 1967 und der Einnahme von Hebron schlossen die israelischen Besatzer die Abraham Moschee, das Zentrum des religiösen und sozialen Lebens. Als das Gebäude wieder freigegeben wurde, fanden die muslimischen Moscheebesucher ihre Glaubensstatt völlig verändert vor. Fast die Hälfte des Gebäudes war durch Wände abgetrennt und zu einer jüdischen Synagoge umgewidmet worden.

Gemeinsam beten wäre ja auch zu schön.
 
Am Eingang werden wir kontrolliert und nach unserer Religion gefragt. Sallum hat uns darauf vorbereitet. Auf keinen Fall dürfen wir sagen, dass wir Atheisten sind. Dass wird im Nahen Osten nicht verstanden und am Checkpoint schon gar nicht. Wir antworten „Christen“ und dürfen beide Teile des Harams, des heiligen Bezirkes, betreten.
 
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Schleichende Vertreibung

Wir gehen weiter durch die verlassene Shuhada Straße. Einst war die Shuhada eine betriebsame Durchgangsstraße in Hebron.
Heute scheint die Sonne auf die fest verschlossenen Ladenfronten aus grünem Metall mit den muschelförmigen Vordächern und lässt die hebräischen Graffitis hervortreten: das allgegenwärtige „Tod den Arabern“ und „Rache!“.
Die Shuhada ist eine „sterile Straße“, auf der mehr Soldaten als Zivilisten unterwegs sind.
Palästinenser dürfen sie bis auf einige kurze Abschnitte auf extra markierten schmalen Pfaden nicht betreten.
 
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Als Deutsche dürfen wir die Straße problemlos benutzen.

Am anderen Ende der Shuhada treffen wir den Palästinenser Amir.
In diesem Teil der Stadt, jenseits eines schwer bewachten Checkpoints mit Metalldetektor und Drehkreuzen, sind nur Palästinenser erlaubt. Aus Sicherheitsgründen werden die beiden Bevölkerungsgruppen getrennt. Sallum, der Israeli, muss draußen bleiben. Deshalb hat er die Stadtführung an seinen Freund Amir übergeben.
 
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Amir führt uns durch enge Gassen. Hier ist endlich ein wenig vom arabischen Basarleben zu spüren. Schaufensterpuppen stehen neben kunstvoll drapierten Gemüsebergen, der Friseur arbeitet neben einem duftenden Gewürzladen und gegenüber dröhnt laute Musik aus dem Videoshop. Vor den Teestuben sitzen die Männer und rauchen Wasserpfeifen.
 
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Erst ein Blick nach oben zeigt, dass auch hier kein Frieden herrscht. Die schmale Geschäftsstraße ist komplett mit einem dichten Drahtgestell geschützt, ähnlich wie die Balkone und Fenster der Palästinenserhäuser auf der anderen Seite. Es liegt voll mit dicken Pflastersteinen, Flaschen und Bergen von Müll.
„Alles Wurfgeschosse der Siedler, die oben die Häuser besetzt haben. Sogar Säure haben sie schon runter geschüttet und Schlangen geworfen“, erzählt Amir. Immer mehr verlassene palästinensische Häuser würden von den Siedlern besetzt. Das sei illegal, auch nach israelischem Recht. „Aber keiner tut was dagegen, obwohl sie einfach konfisziert werden.“
Amir ist wütend und trotzdem versucht er, mit friedlichen Mitteln etwas zu verändern. Etwa indem er einen Teil der Tour übernimmt. Nur ein Israeli und ein Araber zusammen können beide Seiten der Stadt erklären.
 
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Viele Gassen und Nebenstraßen sind mit meterhohen Betonpfeilern blockiert, obenauf Stacheldraht. Überall stehen Wachtürme, Kameras verfolgen jeden unserer Schritte.
 
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Plötzlich entsteht Unruhe um uns herum, Menschen schreien und laufen in alle Richtungen. Amir zieht uns in ein Geschäft und erklärt, dass wir nicht weiter können. Wir müssen schnell zurück zum Militärposten und auf die jüdische Seite. Die Situation kann jeden Moment eskalieren.
An einer Straßenecke werden Sperren errichtet, Soldaten gehen in Stellung und bringen ihre Gewehre in Anschlag. Wir laufen schneller, der Posten ist bereits in Sicht. Plötzlich fallen die ersten Schüsse.
 
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Wir erreichen den Kontrollposten und schnell dürfen wir passieren, mit unserem deutschen Pass wieder kein Problem. Wir sind in Sicherheit!
Hinter uns fallen weitere Schüsse, Steine fliegen, Menschen schreien.

Wir hatten nicht einmal Zeit uns von Amir zu verabschieden, er winkt uns noch einmal zu und schon ist er in der aufgeregten Menschenmenge verschwunden.
 
Es ist unwirklich. Wir sind schockiert. Dafür gibt es keine Worte.
Schweigend gehen wir zurück zum vereinbarten Treffpunkt, an dem Sallum bereits auf uns wartet.

Noch immer hören wir die Schüsse, aber die Menschen um uns herum stören sich nicht daran.
Sallum erklärt uns, dass dies „normaler Alltag“ ist.

Fast täglich gibt es gewaltsame Zusammenstöße. Auf Molotow-Cocktails und Steine reagiert die Armee mit Geschossen.
 
 

In den Hügeln von Hebron

Sallum merkt unsere Betroffenheit, bei jedem Knall zucken wir unmerklich zusammen. Um den Wahnsinn hinter uns zu lassen, wandern wir auf den umliegenden Hügel.
Dort findet man Reste des alten Hebron. Auf dem Hügel fanden in der Vergangenheit archäologische Ausgrabungen statt. Auch derzeit wird dort fleißig gebuddelt. An einer Stelle wurden Teile der antiken Stadtmauer und sogar alte Fußböden ausgegraben.
 
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Hier oben, über den Dächern der Stadt, ist es ruhig, fast schon idyllisch. Das Knallen der Gewehre kann man nur noch erahnen. Trotzdem kann die Ruhe und Idylle nicht von dem Erlebten ablenken.

Auf eine solche Situation waren wir trotz der Informationen, die uns im Vorfeld vermittelt worden, nicht vorbereitet.
 
Nachdenklich und tiefbewegt machen wir uns auf den Rückweg nach Jerusalem.

Hinter uns lassen wir eine Stadt voller Hass und Gewalt, Angst und Aggression, Verzweiflung und Fanatismus.

Hier leben Siedler und Araber so dicht aufeinander, dass man die Anspannung auf beiden Seiten unmittelbar spüren kann.
Trotz vertraglicher Teilung hat sich nicht viel geändert. Die Stadt ist ein erschreckendes Symbol für die immer starrer werdenden Positionen der Extremisten auf beiden Seiten.

Von Frieden scheint hier niemand etwas wissen zu wollen.
 
 

Infobox:
  • Wir haben unsere Tour über Abraham Tours gebucht und können diesen Anbieter uneingeschränkt empfehlen. Unsere Sicherheit stand immer im Vordergrund.
  • Die Tagestour (ca. 11 Stunden) kostet 290 Israelische Schekel (ca. 68 Euro) pro Person, incl. einer Mahlzeit. (Stand August 2016)
  • Start und Ende der Tour ist am Abraham Hostel am Davidka Square in Jerusalem. Du musst kein Gast im Hostel sein, um die Tour zu buchen.
  • Die Tour führt durch religiöse Viertel. Wenn du rücksichtsvoll auftreten willst, vermeidest du freizügige Kleidung. Dezent angepasste Kleidung zeugt von Respekt gegenüber der islamischen und jüdischen Kultur.
  • Aktuelle Informationen zur aktuellen Sicherheitslage findest du auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

 
 
Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade Mein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen, zu der Paul vom Reiseblog Adventureluag eingeladen hat.
 
 

geschrieben von
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11 Kommentare

  • Himmel, waas für ein krasser und eindrücklicher Reisebericht! Dass gerade wir Deutschen, die an der ganzen Misere historisch ja durchaus Schuld sind, jetzt wie die VIPs durch solche gespaltenen Städte laufen dürfen – makaber.
    Und gut, dass euch nichts passiert ist! Ich glaube, ich hätte mich als Mutter in diesem Moment verflucht, das Risiko eingegangen zu sein.. Wohl eher kein Familien-Reiseziel :-/

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Hallo Jenny,
      wir haben uns ganz bewußt für Israel als Reiseland entschieden. Johanna hat sich in der Schule sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Eine Problematik, die viele Fragen bei ihr aufgeworfen hat.
      Mir ist es wichtig ihr nicht nur die Sonnenseiten der Welt zu zeigen, sondern auch kritische Regionen zu bereisen.
      Klar habe ich mir in diesem Moment große Vorwürfe gemacht (und mache es noch heute), aber eine solche Situation war nicht voraussehbar.

      Liebe Grüße
      Frauke

  • Hallo Frauke, ich bin zutiefst beeindruckt von deinem Reisebericht und den Fotos. Wie unvorstellbar das ganze ist. Ich danke dir sehr, dass du uns an diesen Erfahrungen teilhaben lässt. Wie man so Leben kann, ist mir ein Rätsel. Gerade die Israelis müssten es doch besser wissen…
    LG Anni

    • Hallo Anni,
      ich habe sehr lange gebraucht, bis ich mich an diesen Bericht gewagt habe. Es ist so schrecklich, was dort passiert.
      Klar krieg man aus den Medien einiges mit, aber vor Ort zu sein ist noch einmal etwas ganz anderes. Wir waren nicht darauf vorbereitet, was uns erwartet und haben doch nur einen kleinen Einblick in das Leben vor Ort bekommen.
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Hallo ihr zwei.
    Danke für den ehrlichen und unverschönten Bericht. Ich finde es gut, dass du deiner Tochter und dir selbst nicht nur die Sonnenseiten des Lebens aus dem Reisekatalog näher bringst. Die Welt hat vieles süsses und bitteres zu geben und das Eine kann oft nicht ohne das Andere existieren. Die Zusammenhänge sind aber oft komplex. Schön wenn deine Tochter sich dafür interessiert, denn solche Menschen haben dann das Verständnis um Dinge zu verändern. Daran glaube ich ganz fest. 🙂
    Ich war in Istanbul vor ein paar Jahren ohne Kinder und Frau. Eine ähnliche Situation hat sich dort plötzlich ergeben, wie du sie beschreibst. Meine Gedanken waren sofort bei meiner Familie.
    Wir wünschen euch noch weiterhin viel Spass beim Entdecken der Welt.
    Liebe Grüsse aus Bern,
    Daniel und Tina

    • Liebe Tina, lieber Daniel,
      daran glaube ich auch ganz fest. Nur mit Verständnis und Toleranz können Dinge verändert werden.
      Nur wer mit offenen Augen durch die Welt geht, neugierig ist und viel hinterfragt, kann die schwierigen und sehr komplexen Zusammenhänge besser verstehen.
      Ich denke sehr oft, an „diese“ Situation zurück. Für uns und auch für dich, ist alles gut gegangen. Meine Gedanken sind immer wieder bei den Menschen, für die solche Situationen alltäglich sind, die Freunde und Familie verlieren.
      Auch wir wünschen euch viel Spaß beim Reisen!
      Liebe Grüße
      Frauke & Johanna
      Sicher sind solche Situationen extrem und zum Glück ist alles gut gegangen (bei dir und bei uns).

  • Hallo Frauke,

    Danke für diesen berichtenden und zugleich emotionalen Artikel. Die Bilder und deine Schilderung haben mich wirklich sehr beeindruckt. Wir können uns jeden Tag unendlich glücklich schätzen in einem sehr sicheren Land zu leben.
    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Hallo Sabine,
      trotzdem gibt es viele Menschen in unserem Land, die ständig am Meckern sind. Über Kleinigkeiten und banale Dinge! Ich stimme dir 100 Prozent zu, welch großes Glück wir haben gut behütet im sicheren Deutschland zu leben.
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Danke für diesen ehrlichen Bericht! Häufig werden die bereisten Länder mit deren Berichten so dargestellt, als wäre es überall schöner und besser als bei uns.
    Dein Bericht stimmt mich nachdenklich und zeigt einmal mehr, dass wir uns (die meisten jedenfalls), mit Luxusproblemen rumschlagen.
    Liebe Grüsse
    Veronica

    • Hallo Veronica,
      für mich bedeutet Reisen ein Land mit all seinen Facetten kennnen zu lernen. In den wenigsten Ländern ist alles Sonnenschein. Klar, man kann auch die Augen verschließen und sich auf die schönen Seiten konzentrieren. Ich möchte meiner Tochter auch die anderen Seiten eines Landes zeigen und ihr damit auch ein wenig vermitteln, wie gut es uns in Deutschland geht. Ich gebe dir 100 Prozent recht, die meisten „unserer“ Probleme sind wirklich Luxusprobleme.
      Liebe Grüße
      Frauke

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