Zur Krokusblüte in die Dolomiten

Tiefgrüne Almwiesen, sonnendurchflutete Bergwälder, schneebedeckte Gipfel und das Gefühl dem Himmel ganz nah zu sein – das sind die Dolomiten.

Seit 2009 Welterbe, für Reinhold Messner „die schönsten Berge der Welt“ und für viele die Wander- und Winterregion schlechthin. Auch ganz offiziell zählen die Dolomiten zu den schönsten Landschaften der Welt.

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Die imposanten Berggipfel und atemberaubenden Aussichten ziehen alle Blicke auf sich.
Die Schönheit der Bergwelt lässt sich nicht nur erahnen, sondern erschließt sich einem sofort.

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Weil aber das Besondere gerne verborgen bleibt, solltest du auch den zweiten Blick aufmerksam wählen.
Das gilt besonders im Frühling.
Die Boten des Frühlings verstecken sich überall und befinden sich oft ganz in der Nähe, ohne dass du steile Felswände erklimmen und viele Höhenmeter überwinden musst.

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Mitte Mai, wenn der letzte Schnee auf den Almwiesen schmilzt, beginnt in den Dolomiten der Bergfrühling.

Während es im Mai bei uns in Deutschland schon sommerlich warm sein kann, zieht sich in den Dolomiten der Winter erst langsam zurück.
Die Berggipfel sind teilweise noch schneebedeckt, doch die Sonne steigt immer höher und die Temperaturen steigen.
Es ist die Zeit der Krokusblüte!

Tausende Krokusse verwandeln die Wiesen in einen violett-weißen Krokus-Blütenteppich.

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Die Krokusblüte stand schon länger auf unserer Bucket List und im Mai 2016 haben wir uns diesen Wunsch erfüllt und einen kleinen Teil der Dolomiten auf einem Roadtrip erkundet.
 
 

Wann ist die beste Zeit?

Die beste Reisezeit, um die Krokusblüte in den Dolomiten zu erleben, ist Mitte bis Ende Mai.
Dabei ist die Zeit der Krokusblüte vom Wetter und der Höhenlage abhängig. Ein wenig Glück gehört auch dazu. Denn die Krokusse zeigen sich meist nur für wenige Tage in voller Blüte.

Wir hatten großes Glück. In über 2.000 Metern Höhe, eingebettet zwischen mächtige Gipfel, haben wir ein Krokusblütenmeer entdeckt.

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Und das Beste: Wir konnten die Krokusblüte ganz ungestört erleben. Im Mai zieht es nur wenige Touristen in die Dolomiten. Vielleicht liegt es ja daran, dass der Boden oft noch matschig und die Wanderwege teilweise noch schneebedeckt sind. Auch das Wetter kann im Mai noch recht wechselhaft sein: Von strahlendem Sonnenschein bis Schneegestöber ist alles möglich (wie wir selbst erfahren durften).

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Und während die Krokusblüte das Highlight auf den Gipfeln ist, zeigt sich in den tiefer gelegenen Regionen der Frühling schon überall in seiner vollen Pracht.
In den letzten Maiwochen werden die Wiesen zu einem Blütenmeer: Teils großflächig, teils filigran und immer von vergänglicher Dauer.

Der Enzian taucht große Wiesenflächen in tiefes Königsblau. Glockenblumen und rosa Mehlprimeln verwandeln die schon grünen Hänge in bunte Wiesen.

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Viele Blumen blühen gleich in großen Teppichen. So färben goldgelber Alpenlöwenzahn, Butter- und Trollblumen ganze Hänge gelb.

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Ein faszinierendes Naturschauspiel!
 
 
Warst du schon einmal zum Frühlingsblüte in den Bergen?
 
 

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