Zwischen Dschungel und Teeplantagen

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Wie ein grünes Wunder erstrecken sich Teeplantagen über die Berge der Cameron Highlands!

Die Cameron Highlands sind Teil der Bergkette, welche die Malaysische Halbinsel von Nord nach Süd durchzieht und eine Station unseres 4-wöchigen Roadtrips durch Malaysia.
 
 

Der Garten Malaysias

Lange Zeit war die Gegend selbst für die Malaien unzugänglich. Wild und gefährlich, von Dämonen und bösen Geistern verseucht, traute sich niemand dorthin. 😀

Entdeckt wurden die Highlands vom englischen Landvermesser William Cameron, der 1885 im Auftrag der britischen Kolonialregierung unterwegs war. Cameron berichtete von einem schönen Hochplateau mit sanften Hügeln und von Bergen umschlossen.
Von da an begann die Besiedlung des Gebiets und schnell wurde dieses Stück Land durch sein gemäßigtes Höhenklima zu einem bevorzugten Erholungsgebiet für die Briten der Kolonialzeit.
Mit den Engländern fanden die Teepflanzer in dieses Hochland und kurz darauf entdeckten die Chinesen, dass sich das Klima hervorragend für den Anbau von Gemüse eignete.
Noch heute werden neben Tee in unzähligen Gewächshäusern und auf den Feldern vor allem Erdbeeren, (grüner) Spargel, Blattgemüse und Rosen angebaut.
 
Wer Abkühlung von Malaysias Hitze sucht, der ist in den Cameron Highlands perfekt aufgehoben.
Aufgrund der Höhenlage herrscht dort ein ganz anderes Klima als auf der restlichen Halbinsel, wo es in erster Linie schwül-heiß ist. Ein Klima, an welches wir uns als Europäer nur schwer gewöhnen können.

Erst eine Woche sind wir in Malaysia unterwegs und kommen aus dem Schwitzen eigentlich gar nicht mehr heraus.
Die dampfende feuchte Hitze des Tieflandes macht besonders Jojo zu schaffen. Daher freuen wir uns auf den kühlen Zwischenstopp in den Highlands.

Sie sind rund 200 km von Kuala Lumpur entfernt.
Verlässt man Kuala Lumpur gen Norden geht es zunächst vorbei an Vorortsiedlungen mit klangvollen Namen, aus dem Boden gestampften Reihenhaussiedlungen, Ölpalmplantagen und bizarren Kalkfelsen.
In Tapah verlassen wir die breite Autobahn. Von hier windet sich in zahllosen Kurven eine schmale und anstrengende Straße hinauf ins Hochland.

Schon nach wenigen Kilometern taucht rechts der Straße die erste Orang-Asli-Siedlung auf.

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Die Orang Asli sind die ältesten Bewohner West-Malaysias. Immer mehr der Ureinwohner haben sich nahe der Straße angesiedelt und bieten in kleinen Verkaufsständen Dschungelprodukte wie Honig, wilden Ingwer, Früchte und seltsame Kräuter an.

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Ich probiere die frittierten Yackfruchtbällchen. Die Riesenfrucht, auch Brotfrucht genannt, ähnelt zwar äußerlich ein wenig der Durian (Stinkfrucht), riecht und schmeckt aber ganz anders. Das faserige gelbliche Fruchtfleisch ist sehr süß und erinnert ein wenig an Honig und Vanille.

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Nun windet sich die Straße in die Berge und hat bald Höhenlagen erreicht.
In den scharfen Haarnadelkurven stürzen kleine Bergbäche die Felsen hinab. Wir stoppen am Lata Iskandar, dem größten Wasserfall der Gegend. Hier rauscht das Wasser in mehreren Kaskaden von den ca. 25 Meter hohen Granitfelsen und sammelt sich in einem kleinen Pool.
Das schreit nach einer kleinen Abkühlung. Das kühle Wasser bringt unsere von der Tropenhitze müden Lebensgeister wieder auf Trab. 😃

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Die Landschaft verändert sich zunehmend. Mühsam bricht die Sonne durch die Kronen der Urwaldriesen und Bambushaine. Noch nie vorher haben wir so ein sattes „Grün“ gesehen. Farnbäume sprießen in zarten Grün aus dem Unterholz hervor, ihre Kronen wirken wie Riesenblüten in einem Märchenland.

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Nach ca. 4 Stunden erreichen wir das schöne, von emporragenden Bergen eingeschlossene Hochplateau. Was für eine Landschaft: ein Panorama sanft geschwungener und bewaldeter Bergrücken, die in der Ferne grau verschwimmen.

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Unser Ziel ist Tanah Rata, die größte Stadt der Highlands. Wobei „groß“ ziemlich übertrieben ist: Der Ort besteht eigentlich nur aus einer kleinen Hauptstraße mit einigen Geschäften, Restaurants und Unterkünften.
Beim Aussteigen sind wir echt überrascht. Temperaturen um die 20 Grad sorgen dafür, dass die Klimaanlage endlich mal eine Auszeit hat, während tatsächlich die Fleecejacken zum Einsatz kommen.

Unser erster Weg führt uns zur kleinen Touristinfo, wo wir uns über mögliche Aktivitäten, Wanderungen, Touren und natürlich die Öffnungszeiten der Teeplantagen informieren.
Wir sind keine großen Fans von geführten Gruppentouren, sondern erkunden eine Gegend gern auf eigene Faust.
Die nette Dame erklärt uns, was sich lohnt und das es kein Problem ist die Wege alleine zu wandern.
Das milde Klima und der Besuch der Teeplantagen ist nämlich nicht der einzige Grund ins Hochland zu fahren, hier lassen sich auch interessante Dschungelwanderungen unternehmen.
 
 
Wir haben zwei Tage in den Cameron Highlands verbracht und hier kommen unsere Tops und Flops.
 

Die Tops:

Eine Wanderung zum Gunung Brinchang

Die Cameron Highlands sind eine herrliche Gegend für Trekking-Touren.
Während die kürzesten Strecken eher einem gemütlichen Spaziergang durch die Teeplantagen ähneln, ist der Aufstieg zum Gunung Brinchang eine herausfordernde mehrstündige Wanderung. Der Gunung Brinchang ist mit seinen 2.031 Metern der höchste Berg in den Cameron Highlands.
Wir haben uns für diese Tour entschieden, die durch dichten Dschungel immer bergauf führt. Teilweise ist der Dschungel so dicht, dass man den Weg nur erahnen kann. Ab und an muss man etwas klettern oder über riesige Baumwurzeln steigen.

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Gunung Brinchang

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Gunung Brinchang

Gunung Brinchang

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Mit Ausnahme einiger Schmetterlinge und anderem Kleingetier treffen wir keine Menschenseele, was schon ein wenig beängstigend ist.

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Vom Aussichtsturm auf dem Gipfel kannst du die ganzen Cameron Highlands überblicken.

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Tipp: Wenn dir Auf- und Abstieg zu anstrengend sind, kannst du dich mit einem Taxi zum Gipfel bringen lassen, eine Straße führt bis zu einem Sendemast und dem benachbarten Aussichtsturm. Der Abstieg zurück nach Tanah Rata ist leichter, trotzdem solltest du noch immer ausreichend Zeit einplanen.
 

Es lohnt sich, einen Abstecher zum Mossy Forest einzuplanen, der sich ganz in der Nähe befindet. Ein hölzerner Steg führt über dieses einzigartige Biotop, dessen Baumstämme und der Boden großflächig mit dichtem Moos bewachsen sind. Lianen hängen von den Ästen der Bäume und im dichten Unterholz entdecken wir immer wieder wilde Orchideen und fleischfressende Kannenpflanzen.

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Weitere Trails, die alle bei Tanah Rata beginnen, führen zum Gipfel des Gunung Beremban (1.840m) oder zum Gunung Jasar (1.704m). Weniger anstrengend sind die Wanderwege zu schönen Wasserfällen wie den Robinson Falls, zwei Kilometer von der Stadt entfernt.
 
Infobox zu Wanderungen in den Highlands:

  • In allen Unterkünften und an jedem Kiosk kannst du „Wanderkarten“ kaufen. Wanderkarte ist großzügig ausgedrückt, es sind eher Tourenskizzen, auf die du aber angewiesen bist, denn Wegweiser oder Wanderschilder sind im Dschungel rar.
  • Alle Wege haben offiziell Nummern zugeteilt bekommen. In den Cameron Highlands sind die nummerierten Wege jedoch nicht durchweg gekennzeichnet.
  • Gelbe Schilder mit schwarzen Markierungen stehen am Beginn der Wege, manchmal mit Entfernungsangabe, was bei den Dschungel- und Gebirgswegen wenig aussagt, da man für 1 bis 2 Kilometer schon mal eine Stunde benötigen kann.
  • Bei vielbegangenen Wegen gibt es keine Orientierungsprobleme. Du folgst einfach den Spuren. Bei wenig begangenen Wegen wird dies schon schwieriger, zumal immer wieder Orang-Asli-Pfade die Wege kreuzen.
  • Achte beim Betreten des Dschungels unbedingt darauf, wie der Weg beschaffen ist; im selben Charakter muss er sich fortsetzen! Ein breiter, gut ausgetretener Weg verändert sich nicht plötzlich zu einem schmalen, kaum ausgeprägten Pfad.
  • Im offenen Gelände wachsen Wege leicht mit Gras oder Farn zu, da musst du auf den Untergrund achten, ob dieser gut ausgetreten ist.
  • Bei längeren Touren ohne Guide solltest du unbedingt in deiner Unterkunft Bescheid sagen. Viele Wege werden nur selten begangen. Wenn du dich verirrst oder etwas passiert, kann es lange dauern, bis jemand vorbeikommt.

 
 

Die Teeplantagen – Tee soweit das Auge reicht

Wie Samtteppiche überziehen Teepflanzen kilometerweit die sanfte Hügellandschaft.
Besonders am Morgen ist der Anblick der grünen Landschaft überwältigend. Wenn sich die Hügel mit den akkurat ausgerichteten Teesträuchern aus Nebelschwaden emporheben, die Sicht nur kurz ist und die Wolken versuchen die Spitzen der Hügel verschwinden zu lassen, dann hat dies seinen ganz eigenen Charme.

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Ebenso faszinierend ist es die unterschiedlichen Grüntöne der Teepflanzen im Sonnenlicht zu bewundern. Der Anblick der Pflanzen reicht von düster und geheimnisvoll bis hin zu sattgrün, einladend und schimmernd.

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Die überall aus den Grün ragenden braunen Kleckse entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Hüte, zu denen schüchtern lächelnde Gesichter gehören. Südindische Tamilen, sie gelten als die besten Teepflücker, sammeln bin zu 40 Kilo Teeblätter am Tag für einen kargen Lohn. Die Plantagen gewinnen daraus durch Trocknung und Fermentierung etwa 4 Kilo brühfertigen Tee.

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Die bunten Siedlungen der Tamilen bilden einen eigenwilligen Farbkontrast zu den Teeplantagen.

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Bei einem Spaziergang durch die Teeplantagen wirst du schnell merken, wie beschwerlich die Arbeit sein muss. Die Teepflücker müssen für die Ernte teils sehr steile Hänge und extrem enge Wege überwinden.
 
 

Das BOH (Best of Highlands) Tea Center

Eine schmale, kurvenreiche Landstraße führt in ca. 20 Minuten von Tanah Rata zum BOH Tea Center.
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Das BOH Tea Center, die größte Teeplantage Malaysias, wurde, wenn wundert es, von einem Briten gegründet. John Archibald Russell, Sohn eines Regierungsbeamten, erkannte das Potential, das die Dschungelhänge des Hochlands boten. Das notwendige know how brachte sein Partner, ein Teepflanzer aus Ceylon, mit.
Boh Plantations war 1925 die erste Teefirma am Ort. Doch ehe der Betrieb starten konnte, musste zuerst der Dschungel in Handarbeit entfernt (eine sehr frühe Zerstörung des Regenwaldes), Straßen gebaut und Tee angepflanzt werden.
Heute hat BOH Tea vier Teepflanzgebiete, drei im Hochland der Cameron Highlands: Boh, Fairlie und Sungai Palas sowie Bukit Cheeding im Tiefland.
Zu den Besonderheiten gehört, dass BOH den Tee selbst herstellt, verarbeitet, verpackt und vermarktet. Und so kann man nicht nur das Anbaugebiet, sondern auch die Verarbeitung der Ernte bewundern.
Geerntet wird alle vier bis sechs Wochen und nur die frischen Wüchse der Teepflanze, die im Gegensatz zur restlichen Teepflanze hellgrün leuchten.
Insgesamt stellt BOH Tea unter 1 % des gesamten, weltweiten Teemarktes her. Die Berghänge mit den Teeplantagen sind indes so eindrucksvoll, als hätten sie die Tee-Weltherrschaft. Während die Marke in Deutschland relativ unbekannt ist, gehört sie in Asien zu den Top 250 Marken. Die Geschichte der BOH Plantations kannst du dir in den Cameron Highlands ebenso wie ein Teil der Produktion anschauen.

Auf einem Rundgang durch eine der Teeplantagen kannst du den Prozess vom gepflückten, bzw. mittlerweile geschnittenen Teeblatt bis zum fermentierten Tee kennen lernen. Es werden auch Führungen angeboten.

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Tipp: Apropos Teetrinken – natürlich solltest du im BOH Tea Restaurant einen frisch aufgebrühten Tee trinken, vielleicht einen leckeren Scone oder ein Stück Kuchen dazu essen und die grandiose Aussicht von der Terrasse genießen. Die Aussicht ist ein Ausflugsziel an sich!

Die bunten Siedlungen der Tamilen bilden einen eigenwilligen Farbkontrast zu den Teeplantagen.

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Infobox BOH Tea Center:

  • Öffnungszeiten:
    An allen Tagen außer Montag gibt es eine Führung durch die Fabriken. Montags haben die Fabriken im Regelfall geschlossen, da die Teepflücker am Sonntag frei haben und damit kein Tee für die Produktion am Montag zur Verfügung steht.
  • Die Teeplantage Boh liegt ca. eine halbe Stunde von Tanah Rata entfernt.

 
 

Der Flop:

Die Erdbeerfarmen – Erdbeeren besser zu Hause naschen

ALT="Cameron Highlands"In den Cameron Highlands wird überall auf großen Werbetafeln für frische Erdbeeren geworben. Angeblich sind asiatische Touristen ganz verrückt darauf, Erdbeeren direkt vom Feld zu naschen. Verübeln kann man’s ihnen nicht.
Auch wir konnten den roten Früchtchen nicht wiederstehen und haben an einer der zahlreichen Strawberry Farms, die sich entlang der Straßen wie Perlen an einer Schnur aufreihen, Halt gemacht. Was für eine Enttäuschung!
Sauer statt süß! Endlich mal eine Obstsorte, die zuhause besser schmeckt.
 
 

Was man sonst noch machen kann:

Schmetterlingshaus
Wie an vielen anderen Touri-Orten gibt es auch in den Cameron Highlands ein Schmetterlingshaus. Wir mögen solch künstlich gehypten Häuser nicht und halten lieber die Augen in der Natur nach Schmetterlingen auf.
In Malaysia muss man dafür nicht einmal besonders achtsam sein. Uns ist so mancher Butterfly über den Weg geflogen.

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Honeybee Farm
Fällt für uns in die gleiche Kategorie wie das Schmetterlingshaus. Zumal wir gehört haben, dass der Honig, der dort verkauft wird, aus China kommt.
 

Geführte Touren
In den Highlands werden unzählige Touren angeboten.
In jedem Hotel, direkt am Bus Terminal oder auch in vielen Restaurants und den kleinen Travel Agencies liegen Flyer für Touren aus. Du kannst zwischen einer Tages- oder Halbtagestour wählen.
Dabei wird leider meist eine wilde Kombi an unterschiedlichen Zielen angeboten, weshalb die Zeit vor Ort sehr kurz bemessen ist und immer ein gewisser Stressfaktor mitschwingt.
Mag aber sein, dass solche Touren gar nicht so übel sind. Von anderen Reisenden haben wir gehört, dass sich die Trecks durch den Dschungel rund um Tanah Rata lohnen sollen.
Die Preise der Touren beginnen bei 25 MYR (ca. 5,30 €) und können bis zu 90 MYR (ca. 19,00 €) pro Person betragen.

Unser Tipp: Du musst keine organisierte Tour machen, sondern kannst alles auch auf eigene Faust erkunden. Entweder mit einem Mietwagen oder Roller, wenn du dir Linksverkehr und teilweise enge, kurvige Straßen zutraust. Oder du nimmst ein Taxi, welches du z.B. beim Bus Terminal anmieten kannst. Der Preis beträgt 25 MYR (ca. 5,30 €) pro Stunde und du musst das Taxi mindestens für 4 Stunden mieten.
 
 

Unser Fazit:

Du bist gut beraten, wenn du dich auf den Dschungel und die Teeplantagen konzentrierst.
Die Plantage von „Boh“ hat uns super gut gefallen. Ist zwar auch etwas touristisch, aber in jedem Fall um einiges sehenswerter als die mickrigen Erdbeer-Felder mit den sauren Früchten.
 
 

Hotel oder Guesthouse: Schlafen in Tanah Rata

Wir haben uns für 2 Nächte in ein Apartment im Iris House Resort etwas außerhalb von Tanah Rata einquartiert. Unser geräumiges Apartment umfasste 2 Schlafzimmer, einen Wohn-/Essbereich, eine Küche, Badezimmer und einen eigenen Parkplatz.
Die Räume waren sauber, wir konnten das Wifi problemlos nutzen und hatten eine warme Dusche. Klimaanlage oder Ventilator gab es nicht, brauchst du bei den Temperaturen in den Cameron Highlands aber auch nicht.
Das Beste aber war die Lage: Das Haus liegt direkt am Rand des Dschungels und morgens wurden wir mit den Geräuschen des Dschungels geweckt.

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Foodtipp:

Die Küche unseres Apartments ist während der 2 Tage in den Cameron Highlands kalt geblieben. Zu groß war das Angebot an Restaurants in Tanah Rata, die vom Frühstück bis zum nächtlichen Snack alles anbieten. In Malaysia gibt es sehr viele Foodeinflüsse aus allen möglichen Ländern.

Wir haben schon am ersten Tag einen sehr guten Inder entdeckt, den wir dir unbedingt empfehlen möchten.
Das Lokal heißt Sri Brichang und liegt auf der Hauptstraße Tanah Ratas. Wir haben dort nicht nur 2-mal sehr lecker mit traditionellem Roti Canai gefrühstückt, sondern auch sehr gut zu Abend gegessen. Unsere Favoriten: Thali auf Bananenblatt und Tandoori Chicken – großartig!

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Infobox Cameron Highlands:

  • Solltest du einen Besuch in den Cameron Highlands planen, dann fahre unter der Woche. Am Wochenende wählen viele Malaien das kühle Hochland als Wochenendziel.
  • Anreise und Rumkommen in den Highlands:
    Die Möglichkeiten der Anreise sind sehr begrenzt. Wer den Linksverkehr und die Fremde nicht scheut, der kann Malaysia und die Highlands wunderbar mit einem Mietwagen erkunden.
    Traust du dir das (etwas chaotische) Fahren in Malaysia nicht zu, bleibt dir fast keine andere Wahl, als den Bus zu nehmen.
    Von Kuala Lumpur oder Georgetown gibt es einige Busunternehmen, die dich in etwa 3-4 Stunden in die Highlands bringen. Der Preis beträgt ca. 35 MYR (ca. 7,50 €) pro Person.
  • In den Cameron Highlands gibt es 3 größere Orte: Ringet, Tanah Rata und Brinchang. Die meisten Reisenden übernachten in Tanah Rata, da dort auch Halt und Start des Fernbuses ist.

 

Und sonst so?

Für einen Abstecher in die Highlands solltest du unbedingt wärmere Kleidung einzupacken.
 
 
Warst du schon einmal in den Cameron Highlands? Oder auf einer Teeplantage? Wie hat es dir gefallen?
 
 
Noch mehr Berichte aus Malaysia findest du hier.
 
 

geschrieben von
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