Zwischen Hinkelsteinen und Hortensien – 31 Gründe, warum es uns immer wieder in die Bretagne zieht

Von 10.11.2015 8

 

 
Die Bretagne – ein Top Reiseziel für Familien!

 

Fragt man uns nach unserem liebsten Reiseziel in Europa, dann sind wir uns einig – die Bretagne!

Keine anderes Land oder Region in Europa hat uns so begeistert, wie die Bretagne in Frankreich.

Warum?

Eine touristenarme Gegend, moderate Preise, köstliches Essen, vor allem aber herrliche, unberührte, wilde Natur und ein zu Scherzen aufgelegter Wettergott.
 
Die Bretagne ist der westlichste Zipfel und zugleich die größte Halbinsel Frankreichs.

Die Gallier nannten dieses Land Aremorica, was so viel bedeutet wie „Land am Meer“.

„Finis Terrae“ – „Ende des Landes!“ sagten die Römer, nachdem sie Gallien erobert hatten und auf die wilde, raue Küste blickten.

Auch wenn wir heute wissen, dass die Bretagne nicht das Ende der Welt ist, so ist der Name doch passend für diese Region.

Im Norden, Westen und Süden ist die Bretagne vom Atlantik umgeben und trennt den Ärmelkanal im Norden von der Biskaya im Süden. Auf dem Festland grenzt sie im Nordosten an die Normandie und im Südosten an das Loire-Tal.

 

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Und das Beste: Die Bretagne bietet für jeden etwas. Es ist egal, ob du mit einem Kleinkind, einem Schulkind oder einem Teenager unterwegs bist.

 
Bretagne, das ist: Meer, Wind und Felsen!

Sie verkörpert Ursprünglichkeit und Wildheit! Einfach alles, was einen richtigen Aktiv- und Abenteuerurlaub ausmacht.

Dabei ist es unwichtig, welche Gegend der Bretagne du dir als Ziel aussuchst. Die nahe Umgebung um deine Unterkunft hat bestimmt schon mehr zu bieten, als in einem Urlaub zu bewältigen ist. Außerdem ist die Bretagne so überschaubar kompakt, dass auch weiter entfernte Ziele auf einem Tagesausflug bequem zu erreichen sind.

Und wer sagt denn, dass du die Bretagne nur einmal besuchen solltest?

 
Wir waren bisher dreimal in der Bretagne. 2004 waren wir auf einem Road Trip im nördlichen und westlichen Teil unterwegs, 2005 haben wir dann den Süden und Osten erkundet. Beide Male hatten wir das Zelt im Kofferraum und haben auf Campingplätzen übernachtet.
2011 haben wir ein kleines Ferienhaus ganz im Süden gemietet und von dort die nähere Umgebung mit dem Auto oder Fahrrad erkundet.

Jedes Mal haben wir wunderschöne, aktive und erholsame Ferien erlebt.

In der Bretagne wird es nie langweilig!

 

Hier kommen unsere 31 Gründe, die Bretagne zu lieben und sich auf den windgepeitschten, westlichsten Zipfel Frankreichs einzulassen:

 

1. Das Meer

Urlaub in der Bretagne ist IMMER Urlaub am Meer!

Die weit in den Atlantik hineinragende Halbinsel ist zu einem großen Teil vom Meer umgeben. Es wird schwierig dem Meer auszuweichen.
Kein Ort der Bretagne liegt weiter als 80 Kilometer vom Meer entfernt.

Das Meer gehört überall dazu, ist Freund und Feind zugleich.

 

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Bretagne – Land am Meer!

 
 

2. Die Küstenlandschaft

Stolze 2.700 Kilometer Länge misst die stark zerklüftete Bretagne-Küste. Und das, obwohl die Bretagne von Ost nach West gerade mal 250 Kilometer und von Nord nach Süd maximal 150 Kilometer durchmisst.

Die einmalige Küstenlandschaft, mit ihrem uralten, sehr harten Gestein, ist eine ihrer größten Attraktionen. Hohe Steilküsten mit stolz in den Himmel ragenden Klippen und schroffen, dem tosenden Meer trotzenden, Felsen bieten großartige Aussichten. Dazwischen locken immer wieder malerische Buchten mit herrlichen, selbst in der Hauptsaison nicht überfüllten, Sandstränden. Manche sind nur zu Fuß zu erreichen.

 

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2.700 Kilometer wunderschöne Küstenlandschaft!

 

 

3. Die Buchten

Es macht nicht viel Sinn, eine Bucht zu beschreiben. Sie ändert ihr Aussehen zweimal täglich! Was bei Flut an ein kleines Meer erinnert, verwandelt sich bei Ebbe in eine von Felsen und Seetang durchzogene Schlammwüste.

 

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Manche Bucht hast du ganz für dich allein!

 

 

4. Die wunderschöne Natur

Wer die Natur sucht, findet sie entlang der wilden Steilufer der Nordküste oder auf den Inseln im Westen und Süden.

Die Heide ist wohl die geheimnisvollste Landschaft der Bretagne. Zwischen den Gelb-, Rot- und Lilatönen der Pflanzenteppiche erheben sich schroffe Felsen. Die Heide zählt zu den ursprünglichsten Landschaften der Bretagne.

Überhaupt wird die Vegetation durch das milde Meeresklima begünstigt, so dass hier manche Kamelie höher als die Häuser ist. Aber auch viele andere Pflanzen gedeihen üppig: Mimosen, Feigen, Lorbeer und Rosmarin.
Im Sommer prägt die überquellende Blütenpracht der Hortensien entscheidend das Bild der Bretagne.

 

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Gelb trifft Violett!

 

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Ginsterheide!

 

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Bunte Blumenwiesen, goldene Heide und blaues Meer!

 

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Riesige Hortensienbüsche prägen das Bild der Bretagne!

 

 

5. Die Inseln

So vielfältig wie die Küste sind auch die mehr als 800 kleinen und großen Inseln, die die Bretagne umgeben.
Sie liegen nahe an der Küste, sind von der Größe her eher überschaubar und eignen sich perfekt für abwechslungsreiche Tagesausflüge.

Auf den meisten Inseln kann man sich Fahrräder mieten und die Gegend auch per Rad erkunden. Andere Inseln laden zu Spaziergängen, zum Bootfahren, zur Vogelbeobachtung oder einfach nur zum Baden ein.

 

 

6. Das Landesinnere

Reisen in die Bretagne sind Reisen ins „Armor“ und „Argoat“. So heißen auf bretonisch die Küste und ihr Landesinneres, was so viel wie „Land am Meer“ und „Land am Wald“ bedeutet.

Sicherlich ist die Küste ein einzigartiges Erlebnis, aber auch das Hinterland ist voller besonderer Eindrücke. Authentischer als dort, wo bisweilen die Zeit still zu stehen scheint, kann die Bretagne nicht sein.
Ausgedehnte Heidelandschaften, Höhenzüge und Sümpfe laden zu Wanderungen, Boots- oder Fahrradtouren ein.

 
 

7. Das Wetter

Die Bretagne vergisst häufig, dass es so etwas wie Jahreszeiten gibt.
Aber die gute Nachricht vorneweg: In der Bretagne schneit es nur sehr selten. Dafür die ist Atlantikluft auch im tiefsten Winter zu mild.

Zum bretonischen Wetter gehört der ständig wehende Wind. Der bretonische Wind ist ein fleißiger Arbeiter, er weht tags wie nachts, selbst am Wochenende.
Immer rüttelt der Wind an Fensterläden, biegt Bäume, manchmal deckt er malerische Schieferdächer ab, mal treibt er das Meer gegen die Felsen und gern auch mal darüber.
Die Bretagne und ihr Wind können ganz schön stur sein, wenn es um ihr Wetter geht.

In der Bretagne ist das ganze Jahr über April.
Sei sicher, es gibt Tage, da wirst du alle Facetten des Wetters kennen lernen. Dann kannst du die Wasserfestigkeit deiner Kleidungsstücke testen und du wirst feststellen, dass es in der Bretagne doch auch schlechtes Wetter und nicht nur schlechte Kleidung gibt.

Aber es gibt auch ganz viele wunderschöne, sonnige Tage …

 

Unser Tipp: Unbedingt Regenjacke, dicke Pullover, T-Shirts, lange und kurze Hosen sowie Badesachen einpacken – in der Bretagne musst du zu jeder Jahreszeit mit (fast) jedem Wetter rechnen!

 

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Das Wetter der Bretagne: mal stürmisch …

 

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mal wechseln sich Sonne und Wolken ab …

 

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manchmal sind die Tage grau …

 

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manchmal sonnig …

 

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manchmal wolkenverhangen …

 

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manchmal regnet es auch …

 

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Und dann gibt es Tage, da geht die Sonne rot am Horizont unter!

 

 

8. Die Unterkünfte

Wähle deine Unterkunft mit Bedacht!

Die Bretagne ist eine typische Ferienhaus- und Camping-Region.

Die Bretagne ist wild, ungestüm und vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben, in ihr kann man sich verlieren, hier lernt man erst wieder, was echter Urlaub bedeutet. Dabei wirst du auf guten Handyempfang verzichten müssen, aber auch auf fußballfeldgroße Hotelanlagen, trendige Beach-Bars oder Großraumdiskotheken.

Wer sich im Urlaub gerne bekochen und bedienen lässt, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Auch Luxushotels mit Außen- und Innen-Pool findest du hier nur selten!
Stattdessen schmucke Ferienhäuser in Küstennähe oder ländlicher Idylle, voll ausgestattet, in denen du ganz wie zu Hause kochen und abwaschen darfst!

Auch für Campingfreunde ist die Bretagne ein Paradies. Campingurlaub gibt dir Freiheit, zwar musst du dich selbst verpflegen, aber du kannst deine Urlaubstage ganz individuell gestalten.

Selbst in den entlegensten Winkeln findest du herrliche Campingplätze.

 

 

9. Die Gezeiten

Die Bretagne nimmt das mit der Ebbe sehr ernst, die Bretagne hat einen Hang zur Dramatik.

Ebbe in der Bretagne – das ist nicht wie am Mittelmeer oder an der Nordsee ein bescheidenes Zurückweichen des Wassers und Freilegen von kleineren Sandbänken. Ebbe in der Bretagne ist eine elementare Ebbe. Das Meer versteckt sich irgendwo am Horizont hinter den nun aus seichtem Wasser ragenden Steinformationen, während die Bretonen bereits mit Schaufeln den feuchten Sand zwischen den Felsen umgraben, auf der Suche nach essbaren Muscheln und Krebsen.

Boote liegen auf der Seite und halten Siesta, um 6 Stunden später wieder auf den Wellen zu tanzen.

Hier lebt man nach dem Rhythmus von Ebbe und Flut. Die Höhenunterschiede zwischen dem niedrigsten Wasserstand, dem Niedrigwasser, und dem darauf folgenden höchsten Wasserstand, dem Hochwasser, können bis zu 14 Meter betragen. Neben Kanada sind dies die stärksten Gezeiten der Welt.

Die Arbeitszeiten der Fischer, die Fahrpläne kleinerer Fähren und die möglichen Badezeiten werden durch den stetig wechselnden Wasserstand beeinflusst. Manchmal kann es überlebenswichtig sein, die Zeiten zu kennen.

In jedem Hafen werden in einem Schaukasten am Hafenmeisterhaus die aktuellen Gezeitenwerte ausgehängt. In den Küstenorten verkauft zudem fast jeder Buchladen die Gezeitentabelle. Auch in jeder Tourist-Info könnt ihr die Tafeln erhalten.
 
Kein Wasser? Schuhe aus und ab ins Tideland, so heißt das bei Ebbe offengelegte Gebiet. Die „Jäger- und Sammler“-Tätigkeit oder auch einfach die Erforschung der Meereswelt bei Ebbe machen sehr viel Spaß!

 

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Ebbe in der Bretagne!

 

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Siesta für die Boote!

 

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Mondlandschaft: Ebbe!

 

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Ebbe? Schuhe aus und ab ins Watt!

 

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Auf der Suche nach dem Wasser :-)

 

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Bei Ebbe kannst du spannende Dinge im Watt entdecken!

 

 

10. Die Wanderwege

Die Bretagne ist ein Wander-Paradies.

Wie kann man auch intensiver die Reize und Kontraste dieser Küsten-Region erleben? Ob wilde, meerumtoste Steilküsten und bizarre Felsformationen, das Wechselspiel der Gezeiten oder der Kontrast zwischen Küste und Landesinneren, das Naturerlebnis Bretagne ist einzigartig.

Die Region ist fürs Wandern gut erschlossen.
Allein entlang der Küste laden Pfade auf einer Länge von 2.000 Kilometern zum Wandern ein. Auf dem großen Küstenwanderweg kannst du, Bucht für Bucht, die gesamte Bretagne umrunden. Auch Abstecher ins Landesinnere, Rundwege und kurze Wanderstrecken sind vorhanden. Insgesamt gibt es in der Bretagne 5.000 Kilometer markierte Wanderwege.

Wir haben lange nach einem geeigneten Wanderführer für die Bretagne gesucht. Überzeugt hat uns der deutschsprachige Rother-Wanderführer. Dort sind über 50 Wanderungen aufgeführt, so dass für jeden etwas dabei ist.

 
 

11. Der Wassersport

Wassersportbegeisterte finden ihr Paradies in den Hafenorten der Südküste, in den Buchten oder tosenden Wassern der West- und Nordküste.

Hier bieten sich grenzenlose Möglichkeiten, vom Tauchen bis zum Kite-Surfen, vom Tretbootfahren bis zum Wellenreiten, vom Stehpaddeln bis zu Flusswanderungen, vom Kajakfahren bis zum Segeln: hier findet sich für jeden etwas Passendes!
 

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An Wind mangelt es hier nie!

 
 

 12. Das Radfahren

Die überwiegend nur leicht hügelige Landschaft lädt geradezu zum Radfahren ein.
Zu gemütlich ist es allerdings auch nicht: Zwar misst die höchste Erhebung der Bretagne keine 400 Meter, die Landschaft ist aber alles andere als eben. Im ständigen Auf und Ab geht es über welliges Terrain, oft pustet dir dabei der Wind ins Gesicht – ein bisschen Kondition brauchst du schon.

In fast jeder Stadt kannst du Fahrräder ausleihen.

Das einzige Problem sind die oft recht rücksichtslosen Auto- und LKW-Fahrer auf den schmalen Küsten-Straßen, die meist über keinen Radweg verfügen. Jedoch abseits der überfüllten Küstenstraßen kannst du auf Landstraßen oder Radwegen die Region ganz entspannt erkunden.

Auch Anlass für Pausen gibt es genug!
Stärken kannst du dich immer wieder in den zahlreichen Crêperien, Boulangerien und Restaurants am Wegesrand. Und ein Bad im Atlantik erfrischt jeden müden Radler.

Die Zahl möglicher Routen ist groß. Eine Orientierung bieten die „Voies Vertes“, die sogenannten grünen Wege, die weite Teile der Bretagne durchziehen. Perfekt ausgeschildert, führen die Radwege auf verkehrsarmen Straßen durch die Landschaft. Darüber hinaus sind zahlreiche lokale Radwege markiert.

 

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Bretagne – ein Paradies für Radfahrer!

 

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Kleine Pause! Wie wär es denn mit ein wenig Abkühlung?

 

 

13. Die Strände

An einem der 541 Strände findest sicher auch du ein ungestörtes Plätzchen.

Da sind die kleinen, versteckten Buchten, die du nur zu Fuß erreichen kannst, aber auch langgezogenen Strände mit weiten Sandbuchten.

Weißer Sand, umspült von durchsichtigem Wasser, Muscheln … ein tropischer Strand? Nein, eine bretonische Düne!
 

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Auch weiße Sandstrände findet man hier!

 

Hoffentlich machen dir die Wassertemperaturen nichts aus! Diese können selbst im Hochsommer die Badefreuden etwas einschränken. An der Nordküste sind Wassertemperaturen von 18 Grad schon viel, eher etwas darunter. Im Süden können es aber auch schon mal 20 Grad werden.

 

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„Mama, das Wasser ist so kalt!“

 

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Das Wasser ist zwar kühl, aber dafür hast eine Wellen-Garantie!

 
 

14. Die vielbesuchten Highlights

Nicht ganz so einsam wirst du dich an den Besuchermagneten der Bretagne fühlen.

Da ist die wunderschöne Rosa Granitküste im Norden, eine der Hauptattraktionen der Bretagne. Oder die Ile de Brehat, gefolgt vom Ponte du Raz, Cap Fehel und dem Océanopolis in Brest. Besonders beliebt sind auch die Dörfer Pont Aven und Concarneau. Die Kehrseite ist jedoch das hohe Touristenaufkommen.

Die Liste der bretonischen Sehenswürdigkeiten müsste eigentlich der Mont-Saint-Michel anführen, jenes Wunder auf dem Felsen, das sich weit sichtbar aus der gleichnamigen Bucht erhebt. Wenn dieser doch nur in der Bretagne läge! Aber auf dem Weg in die Bretagne solltet ihr in der angrenzenden Normandie unbedingt einen Stopp einlegen.

 

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Der Mont Saint Michel, die Kloster-Pyramide im Meer!

 

 

15. Die Burgen, Schlösser und Kirchen

Geprägt ist die Landschaft auch durch Schlösser, Burgen, Kirchen und historische Städte.
Nach Paris ist die Bretagne die Region in Frankreich mit den meisten „monuments histriques“ (historischen Bauwerken).

Nirgends in Europa findest du zum Beispiel so viele umfriedete Pfarrbezirke, „eine kunsthistorische Eigenart der Bretagne“, die du unbedingt ansehen solltest. Bedingt durch einen florierenden Tuch- und Seehandel war das 16. und 17. Jahrhundert die Zeit des größten Wohlstandes in der Bretagne. In dieser Zeit entstanden diese besonderen bretonischen Pfarrbezirke.

Einzigartig in Europa ist auch die große Anzahl und Dichte von Adelssitzen. Mehr als 4.000 Burgen, Schlösser und Herrensitze zählt die Bretagne.

 

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Kirchenschmuck in der Bretagne!

 
 

16. Die Steinhäuser

Bretonische Dörfer = Granit + Schiefer!

Zahlreiche, noch wunderbar erhaltene alte Steinhäuser prägen die Architektur der Bretagne, oft mit riesigen Hortensienbüschen im Vorgarten. Als Bauernhaus, Fischerhaus oder Stadthaus genutzt, wurden sie ab der Mitte des 17. Jahrhunderts vermehrt gebaut und fügen sich heute malerisch in die Landschaft, die Dörfer oder Städte ein.

Die Baumaterialien für die mächtigen Wände waren die vor Ort verfügbaren Gesteine wie Granit und Schiefer, auch die Dächer sind meist mit Schiefer gedeckt.

Achte einmal darauf: meist ist die einzig mit Fenstern und einer Tür ausgestattete Fassade nach Süden zur wärmenden Sonne hin ausgerichtet, während die Nordwände fensterlos dem Wetter trotzen.

 

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17. Die Städte

Welches sind die schönsten Städte der Bretagne, welche sind besonders sehenswert?

Es gibt einige dieser sogenannten „villes et pays d’Art et d’Histoire“, Städte der Kunst und der Geschichte, mit einem reichen kulturellen und historischen Erbe.

Schmale und verwinkelte Gässchen, gesäumt von windschiefen Fachwerkhäusern prägen das Bild dieser Stadtkerne.

Besonders reizvoll sind die „Altehrwürdigen“ rund um die Küste, wie zum Beispiel St. Malo, Dinan, Quimper, Vitre oder Fougeres.

Aber viele andere kleine Städte und Orte lohnen einen Besuch. In unseren Berichten zur Nord- und Südbretagne gehen wir konkreter darauf ein. (Diese Artikel folgen in Kürze.)

 

 

18. Die Museen

Ein Tag im Museum ist immer dann eine gute Idee, wenn das Wetter sich von seiner weniger schönen Seite zeigt.

Aber auch, wer nicht ständig umher fahren, aber dennoch viel über die Bretagne erfahren will, hat die Möglichkeit, sich in den zahlreichen Museen zu informieren. In vielen Heimat- und Geschichtsmuseen, Kunstmuseen und Galerien sowie Meeres- und Naturkundemuseen findet ihr interessante Ausstellungen und Sammlungen.

Mit größeren Kindern solltest du die wissenschaftlichen Ausstellungen ansehen.
Zum Beispiel das Gezeitenkraftwerk in der Rance-Mündung bei Saint-Malo. In dem kostenlos zugänglichen Ausstellungsbereich wirst du umfassend in die Geheimnisse der energetischen Nutzung der Gezeiten-Kräfte eingeweiht.

Wer sich für Flugzeugbaubau interessiert, kann in St.-Nazaire das Airbus-Werk besichtigen. Oder wie wär es mit einem Besuch des ehemaligen U-Boot-Bunkers im Hafen von St. Nazaire?

 

 

19. Die „Pêche à Pied“

Pêche à Pied – das bedeutet wörtlich übersetzt „Fischerei zu Fuß“ und wird auch gern als Gezeitenfischerei übersetzt. Es ist der Nationalsport an der Küste!

Während der Ebbe, wenn das Meer sich zurückzieht, strömen Scharen von Menschen, ausgerüstet mit Eimern, Schaufeln, Messern und Keschern auf die Sandflächen und in die Felsmeere, um nach Meeresfrüchten zu suchen.

In gebückter Haltung suchen Männer, Frauen und Kinder den Meeresboden nach Krusten- und Schalentieren ab.

Je nach Strand, werden hier die unterschiedlichsten Delikatessen gefunden.

Da kleben Miesmuscheln an modrigen Holzbalken, leben Austern, Herzmuscheln, Strandschnecken nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche, krabbeln Taschenkrebse über riesige Wälder aus Tang. Für wenige Stunden gibt das Meer seine Schätze frei – köstlich und kostenlos!

Über Schutzzeiten, Mengen und Größen, die beim Sammeln von Meeresfrüchten zu beachten sind, informieren die Office de Tourisme vor Ort.

 

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Fischer zu Fuß!

 

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Bei Ebbe werden riesige Muschelbänke freigelegt!

 

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Aber Vorsicht! Das Wasser steigt schnell, da können die Gummistiefel schon mal volllaufen!

 

 

20. Die Symbole

Die Bretonen sind sehr darauf bedacht ihre Identität zu wahren und ihre keltischen Wurzeln zu pflegen.
Dies zeigt sich nicht nur in der Sprache, sondern besonders in mächtigen Symbolen.

Das wohl stärkste ist das „Gwenn-ha-Du“, die schwarz-weiße bretonische Flagge. Sie flattert zwar erst seit 1923 im bretonischen Wind, ist aber allgegenwärtig in der Bretagne.

 

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Die „Gwenn-ha-Du“ flattert überall im bretonischen Wind!

 

Das wichtigste für die keltischen Wurzeln stehende Symbol der Bretagne ist das Triskel. Das Triskel hat eine dreiarmige Gestalt, deren Arme in sich aufgerollt sind. Sie stellen die Erde, das Wasser und das Feuer dar.
Das alte Keltensymbol wird noch immer gern als Halsschmuck, auf Ringen, Fahnen oder T-Shirts und sehr oft auch als beliebtes Motiv für Tatoos gewählt.

 

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Das „Triskel“ – das alte keltische Symbol!

 

Untrennbar mit dem bretonischen Herzogtum verbunden ist das weiße, stolze Hermelin, das lieber sterben wollte, als sein makelloses weißes Fell zu beschmutzen. Als Symbol für die Bretagne zeigt es sich heute in Stadtfahnen, Namen von Restaurants und vielem mehr.

 

 

21. Die Ritter der Tafelrunde

Die Bretagne – Land der Legenden!

Wahrscheinlich wurde die Artussage mit den aus Britannien einwandernden Kelten in die Bretagne importiert.

Die Sagen von Artus und den Rittern der Tafelrunde sind mit konkreten Orten der Bretagne verbunden und werden so immer wieder lebendig.

Da ist Merlins Zauberwald mit seinem Grab, das Tal ohne Wiederkehr der Fee Morgana oder die Überreste eines Keltenwalles, wo das Heerlager von König Artus gewesen sein soll.
Bei Vollmond ist in Saint-Michel-en-Grève das Klirren der Schwertschläge des gegen einen Drachen kämpfenden Arthurs zu hören und mit etwas Glück könnt ihr sogar die Fee Dahud sehen, die hier morgens durch die Nebelschwaden schwebt. 😏

 

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Auf der Suche nach Merlin im Zauberwald!

 

 

22. Die Bretonen

Hast du auch schon davon gehört, dass die Franzosen, und ganz besonders die Bretonen, unfreundlich sind und sich weigern andere Sprachen zu sprechen?

Hör nicht auf die Vorurteile!

Zwar stimmt es, die richtigen Bretonen sprechen ihre eigene Sprache und sind meist sehr zurückhaltend.

Was aber ist ein richtiger Bretone?
Ein richtiger Bretone ist man erst dann, wenn man seit vielen, vielen Generationen in der Bretagne lebt. Sie gelten als ungehobelt, hinterwäldlerisch und trinkfest. Vergleichbar mit den Ostfriesen in Deutschland, sind sie auch immer wieder Ziel von Witzen.

Auch heute noch haben sie ihren Nationalstolz – nicht etwa den für Frankreich, sondern selbstverständlich den für die Bretagne!
 
ABER: Lässt man sich auf sie ein, entpuppen sie sich als liebenswerte Gastgeber. Wie fast alle Franzosen sprechen sie zwar nicht gerne andere Sprachen, viele können sie aber. Mit etwas Freundlichkeit und einem Lächeln kommt man da gut durch.

Wir sprechen weder Bretonisch noch Französisch, hatten aber keine Probleme uns zu verständigen.
Nimm ein Wörterbuch mit und zeig dich offen, dann geht es wunderbar. Und wenn gar nichts hilft, dann kannst du dich immer noch mit Händen und Füßen durchwurschteln.

 

 

23. Die Flohmärkte

Gerade im Sommer drängen sich die Flohmarkt-Termine gewaltig. Allein in der Bretagne finden jährlich fast 2.000 Flohmärkte statt.

Das bunte Leben und Treiben auf dem Flohmarkt ist auch für Nicht-Sammler ein Vergnügen.
Frische Luft, Kuriositäten, Einblicke in den bretonischen Alltag und ein typischer Imbiss machen aus einem Flohmarkt-Besuch ein tolles Erlebnis.

Hier findest du, von wertvollen Antiquitäten bis hin zu ausgefallenem Plunder, fast alles.

 

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Flohmarkt in der Bretagne!

 
 

24. Die Wochenmärkte

Diese Märkte gibt es in fast jedem Ort. Meistens finden sie an einem bestimmten Wochentag statt.
Informationen dazu findet man in jeder Tourist Info, im Hotel oder beim Campingplatz.
Dort bekommst du frische Lebensmittel, Obst und Gemüse direkt vom Bauern.

Ein Bummel lohnt sich, auch wenn man nichts kaufen will.

 

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Auf dem Wochenmarkt kannst du alles ganz frisch vom Bauern kaufen!

 

 

25. Die Spuren der Comic-Helden

Wie war das nur mit Asterix, wo lag denn dieses berühmte Dorf, in dem er lebte? Und wer waren diese Gallier, die nichts fürchteten, außer dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte?

Asterix und Obelix waren Gallier aus Aremorica, also aus der Bretagne im äußersten Westen Frankreichs. Machst du dort Urlaub, wirst du immer wieder auf vertraute Dinge aus den Comicheften stoßen.

Ein wenig wie in Obelix‘ Vorgarten sieht es, zum Beispiel, in Carnac aus. Hier stehen tausende Hinkelsteine in der Landschaft.

Ganz nah kommt man den fiktiven Helden im kleinen Gallierdorf „Le Village Gaulois“.

 

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Obelix‘ Vorgarten? Nein, die Steinfelder von Carnac!

 

 

26. Die Steine

Vor langer Zeit begannen die Menschen damit Steine zu bearbeiten und sie hochkant in der Bretagne aufzustellen. Noch heute sind die rätselhaften Felsklumpen überall zu bewundern.

Aufrecht aufgestellte, große Steine (Megalithen), mal alleinstehend (Menhire), mal überdacht (Dolmen) oder in Kreisen (Cromlechs) – auf Schritt und Tritt wirst du ihnen begegnen.

Gebräuchlich ist auch das umgangssprachliche Wort Hinkelsteine und spätestens jetzt solltest du dich an die Geschichten der unbeugsamen Gallier Asterix und Obelix erinnern, die in einem Dorf im Nordwesten der Bretagne den römischen Eindringlingen um 50 v. Christus tapfer Widerstand leisteten.
Obelix selber, der in den berühmten Comics stets mit einem Hinkelstein auf dem Rücken anzutreffen ist, hat die Hinkelsteine übrigens nicht aufgestellt. Sie wurden bereits vor 6000 bis 4000 Jahren in der Jungsteinzeit und Bronzezeit errichtet.

Ihre Bedeutung wurde bis heute nicht geklärt.

 

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Menhir in der Bretagne!

 

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Die Bedeutung der Dolmen ist bis heute ungeklärt.

 

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Dolmen – du findest sie überall!

 

 

27. Die Crêpes

Du musst sie unbedingt probieren – die bekannteste bretonische Spezialität: die Crêpes, eine Art hauchdünner Pfannkuchen! Der Wahl der Beilagen sind keine Grenzen gesetzt: Konfitüre, Schokolade, Honig, Mandeln, Eis, einzeln oder kombiniert. Für die „Großen“ auch schon mal mit Calvados oder Rum flambiert!
Es gibt sie auch in einer salzigen Variante, die Galettes. Diese werden mit Ei, Käse, Schinken, Tomaten, Champignons, Meeresfrüchten etc. belegt. Hier bleibt kein Wunsch offen!

Nirgends gibt es so viele Crêperien, wie in der Bretagne. Jeder kleine Ort hat seine eigene, manchmal traditionell rustikal, manchmal ganz einfach eingerichtet. Von der Einrichtung solltest du aber keine Rückschlüsse auf die Qualität der Crêpes ziehen. Besser auf die Zahl der Gäste achten!

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann schau doch mal den Köchen in einer Crêperie über die Schulter.
Es ist wahnsinnig interessant, bei der Zubereitung eines Crêpes / Galettes zuzuschauen.
Du wirst über die Geschicklichkeit staunen, mit der der Teig auf der Kochplatte (Bilig) mit einem Teigschieber (Rozell) verteilt wird.

 

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Egal mit welchem Belag, ein Crêpe ist immer lecker!

 

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Hm, wie lecker!

 

 

28. Die Spezialitäten der Bretagne

In der Bretagne musst du schon selbst tauchen, um Fisch noch frischer als in den Restaurants zu bekommen.
Dank ihrer geografischen Besonderheit, die Bretagne ist in weiten Teilen vom Meer umgeben, bekommst du hier fangfrisch eine riesige Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten.

Du wirst so viel hervorragenden Fisch essen, dass dein Körper Probleme haben wird, das Eiweiß zu verdauen.

Da sind der weltberühmte bretonische Hummer, Krebse, Langusten, Jakobsmuscheln oder die verschiedenen Fischsorten aus dem Atlantik.
Die durch weltweit ungewöhnlich hohen Gezeiten-Unterschiede weit verbreitete Austern-Zucht liefert ein einzigartiges Angebot und das zum Spottpreis. Austern nippst du am besten pur oder mit Zitrone und nicht nach Pariser Unart mit Weißwein beträufelt. Nur so kann das leckere Tierchen nämlich erst sein volles Aroma entfalten.

 

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Austern! Pur oder mit Zitrone – immer ein Genuß!

 

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Austern schlürfen? Igitt! Nur für’s Foto 😖

 

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Blick auf eine Austern-Farm!

 

„Schnitzel“ und „Schweinebraten“ wirst du auf den Speisekarten in der Bretagne eher selten finden.
Denn die Bretonen können alles, außer Fleisch. Bretonische Köche sind in der Lage, selbst ein Rinderfilet zur Herausforderung für gesunde Zähne zu braten.
Aber Fleisch kannst du auch in Deutschland essen, dazu musst du nicht in die Bretagne fahren. Wenn du nach der 5ten Fischplatte und dem 10ten Crêpe doch Lust auf Fleisch verspürst, dann geh am besten zum Metzger, kauf ein schönes Stück Fleisch und brate es selbst. Da kann nichts schief gehen. Es sei denn, der Strom fällt aus, weil der Wind zu stark pustet.
Alternativ kannst du ein Sternerestaurant besuchen. Dort wirst du zwar nicht satt, bekommst aber zumindest ein Stück Fleisch, das sich beißen lässt. Allerdings ist deine Urlaubskasse danach so stark belastet, dass diese Variante meist ein einmaliges Erlebnis bleibt.

 

 

29. Die Muscheln

Häufig stehen in Creperien auch „Moules frites“ auf der Speisekarte, Miesmuscheln mit Pommes. Diese findet man auch in fast allen anderen Restaurants. Manche Lokale haben sich sogar darauf spezialisiert und nennen sich dann „Moulerie“.

Vermutlich sind diese schwarzen Muscheln, die hier übrigens ganzjährig auch außerhalb der Monate mit „r“ angeboten werden, die am häufigsten verzehrte Speise in der Bretagne.

 

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Miesmuscheln kann man in der Bretagne das ganze Jahr essen!

 

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Hier kommen sie frisch aus dem Meer!

 

 

30. Der Cidre

Der beste Cidre kommt aus der Bretagne. Dieses kohlensäurehaltige Apfelsaft-Getränk, mit dem Alkoholgehalt von Bier, wird von vielen Bauern aus verschiedenen und teilweise sehr alten Apfelsorten hergestellt.

Cidre ist DAS bretonische Getränk!

Traditionell wird der bretonische Cidre gut gekühlt aus kleinen Tassen oder Schalen (französisch bolées, bretonisch bolennoù) getrunken.

Man kann zwischen einer süßen („doux“) und einer herben („brut“) Variante wählen.

Ein ideales Getränk für laue Sommerabende in der Bretagne.

À votre santé!

 

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À votre santé!

 

 

31. Die Entschleunigung

Entschleunigung? Dazu wird dich die Bretagne zwingen. Ihr ist es egal, wie gestresst du dort ankommst, was und wieviel du dir für den Urlaub vorgenommen hast. Die Bretagne wird dir ihren ganz eigenen Rhythmus aufzwingen. Ein Rhythmus, der vom Wetter und den Gezeiten geprägt ist.

Schon nach ein paar Tagen wird der Nachtschlaf plötzlich tief und ruhig, dann vergehen die Tage ohne den Blick auf die Uhr, das Handy oder ins Mailpostfach.
Wenn du der Bretagne genug Zeit gibst, wird sie dich verzaubert nach Hause zurückkehren lassen und heimlich planst du bereits den nächsten Urlaub dorthin.

 
Die Bretagne ist (weit mehr als) eine Reise wert!

„La Bretagne, c’est la liberte!“

 

Warst du schon einmal in der Bretagne? Was hat dir besonders gefallen? Gibt es noch mehr Gründe die Bretagne zu lieben?

 
 

Mit diesem Beitrag nehmen wir an der Blogparade „Die besten Reiseziele für Familien in Europa“ teil, zu der Sabine vom Reiseblog Reisespatz eingeladen hat.

 
 
Hinweis:
Falls sich jemand wundert, dass manche Bilder sehr schlechte Qualität haben, diese sind Scans von Fotos. Unsere erste Reise in die Bretagne fand 2004 statt, damals reisten wir noch analog.
 
 

8 Kommentare
  • Sabine
    November 10, 2015

    Hallo Frauke,

    na, dass nenne ich mal viele Gründe ,um die Bretagne zu besuchen. Was mich sehr überzeugt hat, sind deine wunderschönen Fotos! Etwas erinnern sie mich an England….In Frankreich war ich leider noch nie, da wird es höchste Zeit das zu ändern – Bretagne ich komme!
    Vielen Dank, dass du diesen tollen Artikel zu meiner Blogparade beigesteuert hast.
    LG, Sabine

    • Frauke Lilius
      November 10, 2015

      Hallo Sabine,
      du hast Recht, die Fotos könnten auch irgendwo in Südengland aufgenommen sein.
      Uns hat die Bretagne immer super gefallen und wir können dies nur empfehlen.
      Eventuell geht es für uns im nächsten Jahr über Ostern wieder dorthin. Im Frühjahr waren wir noch nicht dort, wir sind gerade am Planen.
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Monika and Petar Fuchs
    November 11, 2015

    Hinkelsteine und Hortensien klingt beides sehr einladend für uns. Trotzdem hat es uns bisher noch nie in die Bretagne verschlagen. Wir kennen das eher vom anderen Ufer des Kanals her. Auf unseren Cornwall Reisen sind wir auch sehr häufig über diese gestolpert. Danke für Deinen tollen Artikel! Der macht wirklich Lust darauf, die Bretagne mal näher zu erkunden.

    • Frauke Lilius
      November 11, 2015

      Cornwall und die Bretagne haben ganz viel gemeinsam. Wenn ihr Cornwall mögt, wird euch die Bretragne begeistern.
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Melli
    November 12, 2015

    was für schöne Bilder, die Bretagne hat aber auch echt viel zu bieten
    ich war selbst schon sehr oft da und meine Mutter fährt seit über 30 Jahren immer wieder hin
    im letzten Jahr war ich zb an der Cote de Granit Rose, in der Nebensaison ist es dort zum Glück nicht so überfüllt

    • Frauke Lilius
      November 12, 2015

      Hallo Melli,
      ich glaube, wer einmal da war, kommt immer wieder 🙂
      Liebe Grüße
      Frauke

  • Lynn
    November 12, 2015

    Super schöne Fotos! 🙂
    Ich würde auch sehr gerne mal in die Bretagne und jetzt ist der Wunsch noch größer.

    Liebe Grüße,
    Lynn

    • Frauke Lilius
      November 12, 2015

      Hallo Lynn,
      das hören wir natürlich sehr gern, wenn unsere Fotos Lust auf die Bretagne machen.
      Vielleicht zieht es dich ja bald einmal dorthin, du wirst es sicher nicht bereuen.
      Liebe Grüße
      Frauke

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